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Matti Peters·26. Juni 2026
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Matti Peters·26. Juni 2026
Nach der 1:2-Niederlage im letzten Gruppenspiel gegen Ecuador herrscht große Ernüchterung beim DFB-Team. An dieser Stelle folgt häufig die Suche nach den Gründen für einen Auftritt. Der Klassiker: "Woran hat et jelegen?"
Und da gehen die Meinungen überraschenderweise ganz schön auseinander beim Bundestrainer Julian Nagelsmann und den DFB-Stars Joshua Kimmich und Deniz Undav. Zumindest in der Mentalitätsfrage. Besonders die Wortwahl deckt den klaren Widerspruch auf.
Nagelsmann reagierte im Interview mit 'MagentaTV' schon leicht genervt auf die These, dass der Gruppensieg das letzte Prozent Engagement rausgenommen habe.
"Nein, bitte hört auf! Quatsch, ehrlich! Wollten die Jungs nicht Vollgas geben?", entgegnete der Bundestrainer und stellte sich damit auch schützend vor sein Team. Auch Johannes B. Kerner Nachsatz, dass Ecuador den Sieg ein bisschen mehr wollte, blockte Nagelsmann entschieden ab: "Nein die wollten es nicht mehr Die haben ein bisschen mehr Risiko genommen in vielen Aktionen."
Diesen Aussagen stehen die Reaktionen einiger Spieler gegenüber, die in der Mentalitätsfrage eine gegensätzliche Antwort lieferten. Deniz Undav gestand, ebenfalls im Gespräch mit 'MagentaTV': "Ich hatte das Gefühl, dass sie es mehr wollten als wir. Sie waren griffiger. Bei ihnen ging es noch um alles."
Auch Kapitän Joshua Kimmich widersprach dem Bundestrainer, ohne zu wissen, was dieser zeitgleich bei anderen Medienvertretern zu Protokoll gab.
In der Mixed Zone wurde der Bayern-Star deutlich: Der Unterschied war heute, dass der Gegner den Sieg mehr wollte. Das hat man besonders in der zweiten Halbzeit gemerkt und daher haben sie auch verdient gewonnen."
In dem Punkt herrscht zumindest eine gewisse Uneinigkeit. Nagelsmann wurde im Vorfeld der Weltmeisterschaft häufiger kritisiert, sich in manchen Momenten nicht schützend vor einige Spieler gestellt zu haben. Nach dem Ecuador-Spiel tat er das entschlossen und nun fällt es ihm auf die Füße.
📸 Alexander Hassenstein - 2026 Getty Images







































