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·31. März 2026
Wück sieht Frauenfußball als Vorbild beim Thema Homosexualität

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·31. März 2026

Nach dem Coming-out von Christian Dobrick wünscht sich der Bundestrainer, dass sich der Männer- am Frauenfußball ein Vorbild nimmt.
Nach Julian Nagelsmann hat sich auch Frauen-Bundestrainer Christian Wück mehr Normalität im Umgang mit Homosexualität im Männerfußball gewünscht. "Auch da müssen vielleicht die Männer ein bisschen mehr von den Frauen lernen. Ich glaube, bei den Frauen ist es ganz normal", sagte Wück in einer Medienrunde auf dem DFB-Campus als Reaktion auf das Coming-out des U19-Trainers Christian Dobrick vom Bundesligisten FC St. Pauli.
Es sei bei den Männern "mit das erste Mal, das so etwas passiert", führte der 52-Jährige aus: "Am Anfang ist es immer schwer, vielleicht wird es generell im Fußball irgendwann normal werden." Auch Nagelsmann hatte sich für einen offeneren Umgang mit dem Thema Homosexualität starkgemacht. "Ich finde es sehr schade, dass wir darüber immer noch diskutieren müssen", sagte der Bundestrainer bei RTL/ntv.
Grundsätzlich sei es doch so, meinte Nagelsmann: "Es ist etwas Normales. In der Gesellschaft ist Homosexualität verankert, im Fußball dauert es noch. Das finde ich nicht richtig." Daher begrüße er es, "dass es mutige Menschen gibt, die es öffentlich machen. Ich hoffe, dass viele andere nun den Mut zusammennehmen und wir irgendwann nicht mehr darüber diskutieren müssen."









































