DFB-Frauen
·28. November 2025
Wück: "Wir brauchen mehr Präzision und Ruhe"

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·28. November 2025

Die Frauen-Nationalmannschaft und Spanien haben sich im Finalhinspiel der UEFA Women's Nations League mit 0:0 getrennt. Am Dienstag (ab 18.30 Uhr, live in der ARD) fällt die Entscheidung um den Titel dann in Madrid. DFB.de hat die Stimmen zum Spiel gesammelt.
Christian Wück: Ich ärgere mich, weil wir uns wieder nicht belohnt haben. Wir wissen, dass wir nicht nur mithalten, sondern auch unser Spiel gestalten können. Die Spanierinnen haben viele Fehler gemacht, die wir durch unser Spiel provoziert haben. Wenn wir diesen Titel gewinnen wollen, müssen wir vor dem Tor besser werden. Wir brauchen mehr Präzision und Ruhe im Abschluss, die Spielerinnen können das alle. Wir werden mit ihnen sprechen und es bewusst machen. Technisch sind sie so stark, es geht nur darum, die richtigen Entscheidungen vor dem Tor zu treffen. Jetzt müssen wir regenerieren und freuen uns auf die Kulisse am Dienstag. Die Unterstützung und die Entwicklung sind phänomenal. Wir merken, wie viel Rückhalt wir bekommen, und das macht unheimlich Spaß.
Janina Minge: Wir haben genauso gespielt, wie wir uns das vorgenommen haben. Wir hatten Spanien so weit, dass sie keinen Bock mehr hatten und nicht mehr wussten, was sie tun sollen. Es ist ärgerlich, dass wir unsere Chancen nicht nutzen konnten, aber wir können weiterhin den Titel holen. Heute haben wir sehr gut gespielt, das gibt uns Selbstvertrauen für Dienstag. Wenn wir unsere Chancen nutzen und genauso konsequent verteidigen wie heute, dann haben wir dort gute Chancen.
Jule Brand: Wir hatten so viele Chancen und waren richtig gut im Spiel. Vor allem die erste Halbzeit hat sehr viel Spaß gemacht, wir hatten viel Ballbesitz gegen starke Spanierinnen. Schön wäre gewesen, wenn meine Chance reingegangen wäre. Eigentlich wollte ich den Ball auf Giulia spielen, aber er wurde nochmal gefährlich.
Klara Bühl: Man hat gemerkt, dass wir mutig gespielt haben und immer den Zug zum Tor gesucht haben. Schade, dass kein Treffer gefallen ist, wir hätten ihn uns verdient. Jetzt haben wir im Rückspiel ein richtiges Finale, und darauf freuen wir uns. Wir waren sehr mutig in den Zweikämpfen, und das hat den Spanierinnen Probleme bereitet. Im Training werden wir sicher noch einmal am Torabschluss arbeiten.
Elisa Senß: An sich haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht. Wir haben umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten – nur schade, dass wir kein Tor erzielt haben. Wir wussten, dass wir mit viel Selbstbewusstsein in die Partie gehen können, und das haben wir auch gezeigt. Wir hatten einige Chancen, leider ging keine davon rein. Aber auch ins zweite Spiel können wir mit viel Selbstbewusstsein gehen.









































