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·9. März 2026

Xavi packt zu Messi-Rückkehr aus: „Laporta warf alles über den Haufen“

Artikelbild:Xavi packt zu Messi-Rückkehr aus: „Laporta warf alles über den Haufen“

Lionel Messi steht im Jahr 2023 vor einer Rückkehr zum FC Barcelona. Am Ende kommt es dann doch nicht dazu – wegen Joan Laporta, behauptet Ex-Trainer Xavi.

„Leo war verpflichtet“

Am Ende wurde es Inter Miami – und nicht der FC Barcelona. Als klar war, dass Lionel Messi Paris Saint-Germain im Sommer 2023 nach zwei Spielzeiten wieder verlassen würde, stand eine Rückkehr nach Katalonien ernsthaft im Raum. Der Transfer zu den Katalanen galt hinter den Kulissen im Prinzip sogar schon als beschlossene Sache, kam letztlich dann aber doch nicht zustande. „La pulga“ zog es stattdessen aus Europa heraus in die USA zu Inter Miami.


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Warum? Xavi, zur damaligen Zeit Trainer der Blaugrana, hat in einem Interview mit der Zeitung LA VANGUARDIA deutliche Kritik an Joan Laporta geäußert und auch das Scheitern der Rückholaktion auf den 63-Jährigen abgeladen.

„Auch da lügt der Präsident. Leo war verpflichtet. Im Januar 2023, nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft, haben wir uns wieder kurzgeschlossen und er sagte mir, dass er Lust auf eine Rückkehr hätte. Wir haben bis März geredet und sagte ihm: ‚Wenn du mir das Okay gibst, dann sage ich das dem Präsidenten‘“, berichtete Xavi zunächst.

„Laporta sagte, dass er Leo den Krieg erklären würde“

Laporta habe schließlich angefangen, „mit dem Vater von Leo den Vertrag auszuhandeln. Wir hatten das grüne Licht von LaLiga. Aber es war der Präsident, der dann alles über den Haufen warf. Laporta sagte mir wörtlich, dass er Leo den Krieg erklären würde, wenn er zurückkäme, und dass er sich das nicht leisten könne“.

Die Kehrtwende enttäuschte Messi. Xavis Verhältnis zu dem Argentinier, seinem langjährigen Mitspieler, litt in der Folge zunächst darunter – offenbar nach einer Intrige: „Leo nahm plötzlich meine Anrufe nicht mehr entgegen, weil man ihm gesagt hatte, dass es nicht möglich sei. Er dachte, ich sei in die Sache verwickelt. Das hat meine Beziehung zu Leo sehr belastet, aber jetzt ist sie wieder gut. Ich rief seinen Vater an und sagte: ‚Das kann nicht sein, Jorge.‘ Und er antwortete: ‚Sprich mit dem Präsidenten.‘ Ich betonte, dass wir seit fünf Monaten mit Leo verhandeln, dass alles unter Dach und Fach ist, dass es fußballerisch keine Zweifel gibt. Leo kommt nicht zu Barça, weil der Präsident ihn nicht will, nicht wegen LaLiga oder weil Jorge Messi mehr Geld verlangt – das ist eine Lüge. Es ist der Präsident mit seinen Leuten, die ihm absagen, dass sie sich das nicht leisten können, dass er die ganze Macht hat und dass Messi diese Macht schlecht für ihn managen würde.“

„Ich muss es klarstellen“: Xavi tritt gegen Laporta und Co. nach

Messis Blick auf die Wahl: „Ihr wisst, wie er denkt, oder?“

Mit dem 38-Jährigen würde sich Xavi derzeit auch über die anstehende Präsidentschaftswahl unterhalten. „Ich glaube, ihr alle wisst, wie er denkt, oder?“, suggerierte der Katalane, dass sich wie er selbst auch Messi keine Fortsetzung von Laporta wünscht. Víctor Font macht ihm das Amt streitig, gewählt wird am Sonntag.

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