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·19. Juni 2026

Xhaka mit Jubel-Geste: Schweiz-Kapitän reagiert auf "toxische Stimmung"

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Mit dem 4:1-Sieg über Bosnien hat die Schweiz am Donnerstagabend einen großen Schritt in Richtung der K.o.-Phase der WM 2026 machen können. Für den Schlusspunkt sorgte Granit Xhaka, der einen berechtigten Strafstoß zum Endergebnis verwandeln konnte.

Als der Kapitän zum Jubeln abbog, und seine Mannschaftskollegen hinter ihm her liefen, hob er seine Hand und machte diese immer wieder auf und zu. Ganz klar: Die 'Lass sie reden'-Geste – und dazu ein sehr ernster Gesichtsausdruck.


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Der Hintergrund dürfte ebenso logisch sein: Nach dem 1:1-Remis gegen Katar zum Auftakt in die Weltmeisterschaft hatte es in der Heimat etwas Ärger um Berichte gegeben, denen zufolge Xhaka mit einer zu kritischen Art für Unmut innerhalb der Mannschaft sorgen würde. Er wäre zu negativ und hart gewesen, hieß es. Dazu habe er er einen zu großen Einfluss auf Nationaltrainer Murat Yakin. Es wurde von einer "toxischen Stimmung" im Team berichtet, die Xhaka verursache.

Mit der Geste hat Xhaka deutlich gemacht, was er von den Berichten gehalten hat. Der auch in der Höhe verdiente 4:1-Sieg war dafür wohl die genau richtige Reaktion.

"Es wird viel geschrieben": Xhaka äußert sich zu seiner Reaktion auf jüngste Berichte

Bei MagentaTV wurde der Schweiz-Captain auch noch auf diese Meldungen und seine Geste angesprochen. "Es gibt immer viel Unruhe über mich. Es wird viel geschrieben, es wird von meiner Seite auch ein bisschen provoziert. Warum so viel über mich geschrieben wird, weiß ich nicht. Aber ich kenne das nicht anders und für mich passt das", wollte er das Thema eigentlich gar nicht weiter bespielen.

"Vielleicht brauche ich diese Provokationen und die Meinung von außen auch ein bisschen. Für mich zählt das, was auf dem Platz passiert und dass die Mannschaft hinter mir steht, dass der Trainer hinter mir steht", so Xhaka weiter. Und genau dieses Gefühl habe er "von den ersten Tagen an bis heute" auch gehabt.

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