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·24. September 2026
Yamal stichelt erneut gegen Kane – und zieht Messi und Ronaldinho heran

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Lamine Yamal hat seine Sicht auf den Ballon d’Or erneut deutlich gemacht. Für den Barcelona-Star sollte die Auszeichnung nicht allein über Tore entschieden werden, sondern vor allem über die besondere Qualität eines Spielers.
Im Interview mit L’Équipe erklärte Yamal, der Ballon d’Or müsse aus seiner Sicht an den besten und außergewöhnlichsten Spieler des Jahres gehen. Entscheidend sei für ihn, welcher Profi die Zuschauer mit seiner Art zu spielen begeistert.
Als Beispiele nannte Yamal Lionel Messi und Ronaldinho. Beide stünden für eine Art von Fußball, die beim Zuschauen Freude bereite. Die reine Anzahl an Toren spiele für ihn dagegen keine ausschlaggebende Rolle.
Damit knüpft der Barcelona-Profi an frühere Aussagen an. Bereits zuvor hatte Yamal erklärt, ein Spieler solle den Ballon d’Or nicht allein deshalb gewinnen, weil er extrem viele Tore erzielt habe. Für eine hohe Trefferzahl gebe es schließlich eigene Auszeichnungen.
Harry Kane war auf die früheren Aussagen angesprochen worden und hatte zurückhaltend reagiert. Der Bayern-Stürmer erklärte, man wisse nicht genau, wie Yamal seine Aussagen gemeint habe. Gleichzeitig bezeichnete er den Spanier als außergewöhnlichen Spieler und verwies darauf, dass auch andere Profis eine starke Saison gespielt hätten.
Yamal selbst betonte nun erneut, dass seine eigene Art zu spielen für ihn eng mit Freude und Erfolg verbunden sei. Er gehe auf den Platz, wolle Spaß haben und seinen Fußball spielen.
Vorwürfe, er trete dabei überheblich auf, weist er zurück. Nach eigener Aussage gehe es ihm nicht um Arroganz, sondern darum, seine Meinung offen zu sagen. Gleichzeitig räumte Yamal ein, extrem ehrgeizig zu sein und selbst in aussichtslosen Situationen an den eigenen Sieg zu glauben.























