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·15. September 2026

Yamal trifft doppelt – und holt eine Messi-Marke ein

Artikelbild:Yamal trifft doppelt – und holt eine Messi-Marke ein

Der Vergleich mit Lionel Messi begleitet Lamine Yamal, seit er 15 war. Bisher war er eine Erzählung. Seit Sonntagabend in Valencia ist er eine Statistik – und die ist schwerer wegzudiskutieren als jedes Kompliment.

Die Zahlen lügen nicht

Beim 4:2 des FC Barcelona bei Levante traf der 19-Jährige zweimal. Erst schob er nach Vorarbeit von Raphinha aus kürzester Distanz ein, nachdem Fermín López den Angriff eingeleitet hatte. Nach der Pause holte er selbst den Elfmeter gegen Aïssa Mandi heraus und verwandelte zum 3:0.


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Damit hat Yamal in den ersten fünf Spieltagen dieser LaLiga-Saison drei Doppelpacks erzielt:

  • Rayo Vallecano – zwei Tore
  • FC Valencia – zwei Tore
  • UD Levante – zwei Tore

Sechs Ligatore, alle in Zweierpaketen. Der letzte Spieler, dem mindestens drei Doppelpacks in den ersten fünf Partien einer LaLiga-Saison gelangen, war Lionel Messi – in der Spielzeit 2012/13. Vierzehn Jahre lag diese Marke unberührt. Cristiano Ronaldo, sieben Saisons in Madrid, hat sie nie erreicht.

Und Barça profitiert doppelt

Über alle Wettbewerbe steht Yamal nach sechs Pflichtspielen bei sieben Toren und zwei Vorlagen. Das ist die Ausbeute eines Mittelstürmers, geliefert von einem Rechtsaußen, der offiziell die Zehn trägt – jene Nummer, die in Barcelona jahrzehntelang nur einem gehörte.

Hansi Flicks Mannschaft hat alle fünf Ligaspiele gewonnen, steht bei 15 Punkten und führt die Tabelle an. Der Zusammenhang zwischen beiden Sätzen ist kein Zufall. Wenn ein Team in fünf Spielen sechs Tore von einem einzigen Flügelspieler bekommt, muss der Rest weniger leisten, um zu gewinnen.

Der Befund

Die interessante Frage ist deshalb nicht, ob Yamal der nächste Messi wird. Das wird er nicht, das wird niemand. Interessant ist, dass er mit 19 Jahren die Rolle bereits ausfüllt, die Messi damals hatte: der Spieler, über den alles läuft und an dem sich jeder Gegner abarbeitet, ohne eine Lösung zu finden.

Levante hat es mit Foulspiel versucht und einen Elfmeter kassiert. Das war noch die vernünftigste Idee des Abends.

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