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·4. Juni 2026

Zaragoza bereut Wechsel: Bayern-Star gesteht großen Fehler ein

Artikelbild:Zaragoza bereut Wechsel: Bayern-Star gesteht großen Fehler ein

Die Zukunft von Bryan Zaragoza bleibt eines der ungelösten Personalthemen beim FC Bayern. Der spanische Offensivspieler steht nach einer enttäuschenden Leih-Saison vor einer ungewissen Zukunft – und soll mittlerweile selbst eine folgenschwere Fehlentscheidung eingestanden haben.

Eigentlich sollte die Leihe zu Celta Vigo dem 24-Jährigen dabei helfen, nach seiner schwierigen Zeit in München wieder in die Spur zu finden. Doch der erhoffte Durchbruch blieb aus. Zwar absolvierte Zaragoza für die Galicier 19 Pflichtspiele, kam jedoch häufig nur als Joker zum Einsatz und sammelte bei rund 1.100 Spielminuten lediglich zwei direkte Torbeteiligungen.


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Trotz der durchwachsenen Bilanz entschied sich der Spanier im Winter überraschend für einen Wechsel zur AS Rom. Rückblickend scheint er diesen Schritt mittlerweile zu bereuen.

Wie das spanische Portal Nos Diario berichtet, soll Zaragoza gegenüber seinem Umfeld eingeräumt haben, dass der vorzeitige Abschied aus Vigo ein Fehler gewesen sei. Auch wenn nicht alles nach seinen Vorstellungen verlaufen sei, hätte er im Nachhinein lieber bei Celta bleiben sollen.

Die Entscheidung erwies sich sportlich tatsächlich als wenig erfolgreich. In Rom erhielt der Offensivspieler noch weniger Einsatzzeit als zuvor in Spanien und spielte in den Planungen des Klubs zuletzt kaum eine Rolle.

Bayern plant ohne Zaragoza

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Foto: IMAGO

Beim FC Bayern scheint die Situation ohnehin klar zu sein. Nach Informationen aus dem Umfeld des Rekordmeisters gehört Zaragoza nicht zu den Spielern, mit denen Vincent Kompany langfristig plant.

Sportvorstand Max Eberl steht deshalb vor der Aufgabe, im Sommer eine dauerhafte Lösung zu finden. Ziel der Münchner ist es weiterhin, den Flügelspieler möglichst fest zu verkaufen und ihn von der Gehaltsliste zu bekommen.

Der Wunsch des Spielers soll weiterhin eine Rückkehr zu Celta Vigo sein. Allerdings zeigen sich die Spanier aktuell zurückhaltend. Dem Bericht zufolge wäre allenfalls eine deutlich günstigere Leih-Lösung denkbar.

Genau das passt jedoch nicht zu den Vorstellungen des FC Bayern. Die Münchner bevorzugen einen Verkauf und hoffen zumindest auf einen Teil der Investition zurückzubekommen. Rund 15 Millionen Euro hatte der Rekordmeister einst für Zaragoza bezahlt.

Spanien bleibt wahrscheinlichste Option

Trotz der komplizierten Ausgangslage gilt ein Wechsel innerhalb Spaniens weiterhin als wahrscheinlichstes Szenario. Konkrete Angebote liegen bislang allerdings nicht vor.

Für Zaragoza beginnt damit ein richtungsweisender Sommer. Nach zwei enttäuschenden Leihstationen muss der Spanier nun einen Klub finden, bei dem er wieder regelmäßig spielen kann. Beim FC Bayern scheint seine Zukunft dagegen bereits entschieden zu sein.

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