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·24. August 2026

Zeichen im Supercup: Bayern macht bei Boey Druck

Artikelbild:Zeichen im Supercup: Bayern macht bei Boey Druck

Sacha Boey gehört beim FC Bayern zu den Kandidaten für einen Abschied. Beim Supercup-Erfolg gegen Borussia Dortmund fehlte der Rechtsverteidiger im Aufgebot. Max Eberl begründete das anschließend.

Der 2:1-Sieg gegen den BVB war das erste Pflichtspiel der Saison, und Boey stand nicht auf dem Spielberichtsbogen. Zuvor war der Franzose regelmäßig dabei und kam in der Vorbereitung auch zum Einsatz. Die Nichtberücksichtigung gilt als deutliches Signal in Richtung des Verteidigers.


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Eberl selbst wählte klare Worte: „Wir haben von Anfang an klar mit den drei Jungs kommuniziert – und wenn du ein Spiel wie dieses hast, nimmst du die Spieler, die du für die ganze Saison planst einzusetzen.“

Laut einem Bericht der BILD wurde diese Maßnahme bewusst gewählt. Boey soll dadurch unmissverständlich erfahren, dass er in den sportlichen Überlegungen des Klubs nicht mehr auftaucht.

Bislang keine konkreten Anfragen für Boey

Auf dem Markt bewegt sich für den Außenverteidiger bislang wenig. Es gab wiederholt lose Erkundigungen anderer Vereine, konkrete Angebote blieben jedoch aus. Sein Gehalt in München gilt für mögliche Abnehmer als Hürde.

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Foto: IMAGO

Bereits in der Vorbereitung erhielten Boey, Joao Palhinha und Bryan Zaragoza die Information, dass sie sich nach einem neuen Arbeitgeber umsehen dürfen. An dieser Haltung hat sich seither nichts verändert.

Sportlich hatte Boey in den Wochen vor dem Saisonstart durchaus überzeugt. Dabei half ihm, dass mehrere Profis verspätet ins Mannschaftstraining einstiegen und Konrad Laimer zeitweise angeschlagen ausfiel. So konnte er sich zeigen, dennoch gibt es noch nicht die eine Anfrage, die ihm zusagt.

Leihe oder Verkauf noch offen

Die Streichung aus dem Aufgebot könnte dazu führen, dass sich Boey und sein Umfeld ernsthafter mit einem Wechsel befassen. Ob der FC Bayern einer Leihe zustimmen würde, ist nach derzeitigem Stand nicht geklärt. Ausgeschlossen ist diese Variante nicht, ein Verkauf mit sofortigen Einnahmen wäre den Verantwortlichen aber offenbar lieber.

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