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·8. Januar 2026

Zeit für zwei Premieren: RBL am Millerntor

Artikelbild:Zeit für zwei Premieren: RBL am Millerntor

Bundesliga – wir sind zurück! Von den milden Temperaturen des Trainingslagers in Portugal geht es ans eisige Millerntor.

„Wir sind professionell genug, um mit den Wetterbedingungen umzugehen. Wir wollen direkt ein Zeichen setzen und das erste Spiel gewinnen“, betonte Ridle Baku mit Blick auf die Partie beim FC St. Pauli (Samstag, 15.30 Uhr). Gleichzeitig räumte er ein: „Die Kulisse dort ist stark. Es wird nicht einfach für uns.“


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Hier findet ihr fünf Geschichten zu unserem Pflichtspielstart in 2026.

1. Schlüsselspieler kommen zurück

Mit Ridle, Assan Ouédraogo, Antonio Nusa und Ezechiel Banzuzi hat sich im Trainingslager an der Algarve ein Quartett zurückgemeldet. Auch Benny Henrichs ist nach seiner langen Leidenszeit (Achillessehnenriss) wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.

Wer von unseren Jungs am Samstag tatsächlich zum Einsatz kommt, bleibt noch abzuwarten. Fakt ist jedoch: Ole Werner hat wieder mehr Optionen und bekommt Leistungsträger mit viel Power und Qualität zurück. 

Ein Update zur aktuellen Personalsituation wird unser Chefcoach am Freitag ab 09.30 Uhr bei der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel beim FC St. Pauli geben.

2. Zeit für zwei erste Male

0:1, 0:1, 0:0 – am Millerntor warten wir bislang noch auf unser erstes Tor und unseren ersten Sieg. Seit unserem Drittligaaufstieg 2013 warten wir gegen keinen anderen Club so lange auf einen eigenen Treffer.

Das soll sich am Samstag ändern! Ein Fakt, der helfen könnte: St. Pauli spielte seit März 2025 in elf Heimpartien nie zu Null.

3. Tore fallen schwer, Top-Knipser fehlt

St. Paulis 13 erzielte Tore sind zusammen mit Heidenheim und Mainz (ebenfalls 13) der niedrigste Wert der Bundesliga. RBL hingegen kann mit 30 Toren – gemeinsam mit Frankfurt – die drittmeisten Treffer aller 18 Bundesligisten vorweisen.

Die „Kiezkicker“ gaben ligaweit die wenigsten Schüsse pro Spiel ab (10,5), RBL liegt im Vergleich mit 16,3 Schüssen pro Partie auf dem zweiten Platz. Auch der Expected-Goals-Wert spricht eine klare Sprache: St. Pauli kommt auf den geringsten Wert (12,7), RB Leipzig auf den zweithöchsten (28,2).

Zudem fällt Mittelstürmer Andreas Hountondji – mit vier Toren der gefährlichste Angreifer der Hamburger – aufgrund eines Haarrisses im linken Sprunggelenk aus.

4. Im Formhoch

Die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin, der gegen die Roten Bullen sein 50. Bundesligaspiel bestreiten wird, zeigte zum Jahresende hin eine ansprechende Form. Zum einen gewann St. Pauli im DFB-Pokal-Achtelfinale mit 2:1 bei Borussia Mönchengladbach.

Zum anderen lieferte die Blessin-Elf zuletzt auch in der Bundesliga stabile Leistungen: Gegen den 1. FC Köln (1:1) und Mainz 05 (0:0) gab es jeweils ein Remis, zudem gelang ein 2:1-Heimsieg gegen den 1. FC Heidenheim. Trotzdem: Mit zwölf Punkten aus 15 Partien verzeichnet der Club bisher die zweitschwächste Bundesligasaison seiner Vereinsgeschichte – nur 2001/02 waren es mit sieben Zählern noch weniger.

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5. Topvorlagengeber vor Jubiläum

Christoph Baumgartner hat in dieser BL-Saison bereits sechs Vorlagen geliefert, nur Bayern Münchens Michael Olise (8) kommt ligaweit auf mehr. Der Österreicher steht unmittelbar vor seinem 200. Einsatz in der Bundesliga (bislang 40 Tore und 18 Assists in 199 BL-Spielen).

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