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·18. Januar 2026
Zidane klärt auf: Wie man die Real-Starts behandeln muss

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Zinedine Zidane führte Real Madrid in zwei Amtszeiten zu drei Champions-League-Titeln und damit zu einem Kunststück, das vor allem auf seinem Umgang mit den zahlreichen Superstars beruhte. Nun hat der Franzose Einblicke gegeben, worauf es aus seiner Sicht im Umgang mit einem Star-Ensemble ankommt.
Im Gespräch bei Slowmotions Talks sprach der 53-Jährige über seine Philosophie als Cheftrainer in Madrid. Der Schlüssel zum Erfolg sei gewesen, stets nah an den Spielern zu sein. „Bei Real Madrid standen wir den Spielern jederzeit zur Verfügung. Wer das nicht versteht, kann in diesem Beruf nicht lange bestehen“, erklärte Zidane. Für ihn sei es essenziell, dass sich die Profis unterstützt fühlen und dem Trainer vertrauen.
Besonders wichtig war dem Franzosen dabei die Akzeptanz seiner Ideen innerhalb der Mannschaft. Nur wenn die Spieler hinter den Maßnahmen stehen, könne ein Team erfolgreich sein. „Wenn die Spieler nicht mit allem einverstanden sind, fehlt immer etwas“, so Zidane. Sein Eindruck: Die Mannschaft habe den gemeinsamen Weg auf allen Ebenen genossen.
Bevor Zidane seine ersten sportlichen Entscheidungen traf, suchte er gezielt das Gespräch mit den Führungsspielern. Gemeinsam mit den vier Kapitänen erklärte er seine Pläne und analysierte die körperliche Verfassung des Teams. Auf dieser Basis wurden spezielle Ausdauerprogramme entwickelt, um der Mannschaft neue Energie zu verleihen.

(Photo by GABRIEL BOUYS/AFP via Getty Images)
Der Kontrast zu anderen Trainerstationen bei den Königlichen liegt nahe. Zuletzt scheiterte auch Xabi Alonso nach kurzer Zeit an der Aufgabe, das Star-Ensemble auf seine Seite zu ziehen. Für Zidane ist klar: Ohne Rückhalt der Kabine ist nachhaltiger Erfolg in Madrid kaum möglich. „Wir hatten die beste Mannschaft der Welt“, sagte er rückblickend.
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