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·2. Oktober 2026

Zidane vor Frankreich – Italien: „Ich bereue es nicht“

Artikelbild:Zidane vor Frankreich – Italien: „Ich bereue es nicht“

Nach über 20 Jahren ist der Kopfstoß von Zinédine Zidane gegen Marco Materazzi noch immer unvergessen. Vor dem Duell Frankreich gegen Italien äußert sich Zidane zu dem legendären Ausraster.

Zinédine Zidane trifft am Freitag als französischer Nationaltrainer ausgerechnet auf Italien. Vor dem Duell in der Nations League werden unweigerlich Erinnerungen an das WM-Finale 2006 wach. Der heute 54-Jährige findet zum Thema Kopfstoß gegen Marco Materazzi klare Worte.


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Zidane: „Ich bereue es nicht“

Im Endspiel der Weltmeisterschaft 2006 geriet Zidane kurz vor Ende der Verlängerung mit Materazzi aneinander. Nach einem Wortgefecht rammte der Franzose dem Italiener in einer legendären Szene den Kopf gegen die Brust und sah die Rote Karte. Frankreich verlor anschließend das Finale im Elfmeterschießen.

Auch über 20 Jahre später bereut Zidane den Ausraster nicht. „Ich bin nicht stolz auf das, was passiert ist. Das habe ich gesagt, ich habe es wiederholt und ich sage es auch heute noch“, erklärte der französische Nationaltrainer vor dem Duell mit Italien. Gleichzeitig stellte er klar: „Ich bereue es nicht, denn das gehört zu meiner Karriere dazu.“

Zidane betonte, dass die Szene längst nicht seine gesamte Karriere definiere. Die Bilder würden zwar weiterhin regelmäßig gezeigt, dennoch wolle er sich lieber an die positiven Momente seiner Laufbahn erinnern. „Zum Glück habe ich nicht nur das gemacht und es gibt noch andere, schönere Momente“, sagte der ehemalige Weltklassespieler.

Kein Kontakt zu Materazzi seit 2006

Eine Aussprache mit Materazzi hat es nach Zidanes eigener Aussage nicht gegeben. „Mit Materazzi habe ich seit jenem Tag nicht mehr gesprochen“, erklärte er. Die Ereignisse aus Berlin bleiben dennoch mit seinem letzten Spiel als Profi verbunden.

„2006 wusste ich noch nicht, dass ich einmal Trainer werden würde. Ich dachte, das wäre das Ende, daher war es sehr schwierig“, blickte Zidane zurück.

Jetzt kehrt er als Trainer auf die große Bühne zurück. Frankreich gewann unter Zidane die ersten beiden Spiele gegen die Türkei und Belgien jeweils mit 1:0.

Gegen Italien steht nun sein erstes Heimspiel als Nationalcoach an. Und gleichzeitig ein Duell, das für Zidane unweigerlich mit einem der bekanntesten Momente seiner Spielerkarriere verbunden ist.

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