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·10. August 2026
Zinnbauer übernimmt Al-Hilal im Sudan: Ex-HSV-Coach setzt seine Weltreise fort

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Josef Zinnbauer bleibt einer der international erfahrensten deutschen Trainer im Fußballgeschäft. Der frühere Coach des Hamburger SV hat ein neues Engagement gefunden und übernimmt den sudanesischen Rekordmeister Al-Hilal. Wie der Klub aus Khartum bekanntgab, unterschrieb der 56-Jährige einen Vertrag bis 2028.
Al-Hilal begrüßte seinen neuen Cheftrainer mit großen Erwartungen. In den sozialen Medien schrieb der 31-malige Landesmeister: „Ein neues Kapitel beginnt. Eine neue Vision. Eine neue Herausforderung“ und ergänzte: „Wir freuen uns darauf, gemeinsam Großes zu erreichen. Die Reise beginnt jetzt.“
Für Zinnbauer ist die Verpflichtung ein weiteres Kapitel einer bemerkenswerten Trainerlaufbahn, die ihn in den vergangenen Jahren rund um den Globus geführt hat. Nach seinen Anfängen in Deutschland war der gebürtige Schwabe unter anderem in der Schweiz, Russland, Südafrika, Marokko, Saudi-Arabien, Algerien und nun auch im Sudan tätig.
In Deutschland dürfte Zinnbauer vielen Fans vor allem durch seine kurze Amtszeit beim Hamburger SV in Erinnerung geblieben sein. Zwischen 2014 und 2015 betreute er die Hanseaten für sechs Bundesligaspiele. Zuvor hatte er bereits beim Karlsruher SC und beim VfL Oldenburg gearbeitet.
Seinen größten Bekanntheitsgrad erlangte Zinnbauer allerdings durch seine internationalen Stationen. Besonders erfolgreich verlief seine Zeit bei den Orlando Pirates in Südafrika, wo er sich einen hervorragenden Ruf erarbeitete. Später folgten Engagements bei Lokomotive Moskau, Raja Casablanca in Marokko sowie Al-Wahda in Saudi-Arabien.
Zuletzt stand der Deutsche beim algerischen Traditionsverein JS Kabylie unter Vertrag. Nach rund einem Jahr endet dort nun seine Tätigkeit, um die nächste Herausforderung auf dem afrikanischen Kontinent anzunehmen.
Mit Al-Hilal übernimmt Zinnbauer einen der erfolgreichsten und traditionsreichsten Vereine Afrikas. Der Klub dominiert seit Jahrzehnten den sudanesischen Fußball und gehört regelmäßig zu den Teilnehmern der CAF Champions League. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an den neuen Trainer.
Für Zinnbauer bietet die Aufgabe die Chance, seiner ohnehin außergewöhnlichen Vita ein weiteres bemerkenswertes Kapitel hinzuzufügen. Während viele Trainer ihre Karriere überwiegend in einem oder zwei Ländern verbringen, hat sich der ehemalige HSV-Coach längst als echter Weltenbummler etabliert. Nun soll er Al-Hilal in den kommenden Jahren sportlich weiterentwickeln und die ambitionierten Ziele des Vereins verwirklichen.







































