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·10. Mai 2026
Zoff bei Olympique Marseille: Greenwood verweigert Sprachunterricht

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·10. Mai 2026

Mason Greenwood sorgt bei Olympique Marseille offenbar abseits des Platzes für Unmut. Der 24-Jährige soll sich wiederholt geweigert haben, an vom Klub organisierten Französischkursen teilzunehmen.
Wie die L'Équipe berichtet, hat Greenwood mehrfach sowohl den Sprachunterricht als auch interne Meetings geschwänzt. Sein Argument: In der Kabine von Olympique Marseille werde ohnehin überwiegend Englisch gesprochen.
Die Vereinsführung soll den ehemaligen Manchester-United-Profi wiederholt dazu bewegt haben, sich stärker einzubringen. Auch mit Geldstrafen. Ohne Erfolg. Dem Bericht zufolge wächst die Frustration innerhalb des Klubs zunehmend.
Man wirft Greenwood mangelndes Engagement und fehlende Dankbarkeit vor – schließlich hat OM ihm nach seinem schwierigen Abgang aus Manchester die Chance gegeben, seine Karriere wieder neu zu beleben.
Auf dem Platz liefert Greenwood nach wie vor ab. In der laufenden Saison absolvierte er bisher 42 Einsätze, erzielte dabei starke 24 Tore und steuerte zehn Vorlagen bei. 39 Mal stand er in der Startelf.
Doch die Leistung allein reicht den Verantwortlichen offenbar nicht mehr. Gerade weil der Klub im Sommer 2024 rund 26 Millionen Euro Ablöse an Manchester United überwiesen und Greenwood einen langfristigen Vertrag bis 2029 gegeben hat, erwartet man auch Einsatz abseits des Rasens.
Wie OM mit der Situation weiter umgeht, sollte der englische Mittelstürmer nicht einlenken, ist offen. Sportlich kann man es sich eigentlich nicht leisten, den torgefährlichsten Spieler im Kader fallen zu lassen bzw. zu verkaufen.








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