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·23. Januar 2026
Zoff beim BVB? Oliver Kahn fordert nach CL-Pleite "absolute Ehrlichkeit"

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Borussia Dortmund hat unter der Woche mit 0:2 bei Tottenham Hotspur verloren. Das Auftreten des BVB-Teams gab insbesondere in der ersten Halbzeit der Champions-League-Partie Rätsel auf, weshalb Oliver Kahn (56) auf dem direkten Weg nach einer Lösung suchen würde.
Gegen Tottenham endete für Borussia Dortmund eine sieben Spiele anhaltende Serie ohne Niederlage – ausgerechnet gegen eine Mannschaft, die in der Krise streckt und in der Premier League auf dem 14. Platz rangiert.
Um eine Erklärung für diese überraschende Pleite zu finden, schlug Oliver Kahn in der Sky-Sendung Triple – der Hagedorn-Fussbaltalk vor: "Vielleicht braucht es mal eine absolute Ehrlichkeit, auch untereinander, dass man einfach mal ehrlich zueinander sagt, was das Problem sein könnte."
Kahn mutmaßte danach, dass es innerhalb des Teams womöglich zu Spannungen gekommen ist. "Das ist auch etwas, das bestimmte Mannschaften auszeichnet. Da wird eben direkt mal angesprochen, was man vom anderen hält, wo vielleicht die Probleme liegen. Da kann das auch mal Dinge lösen", sagte der ehemalige Titan.
Interne Konflikte kann der BVB momentan nicht gebrauchen. Nach der Niederlage gegen die Spurs sind die Mannen von Niko Kovac (54) in der Champions League auf den 16. Rang abgestürzt. Damit der direkte Sprung ins Achtelfinale gelingt, brauchen die Schwarz-Gelben deshalb reichlich Schützenhilfe und einen Sieg am letzten Gruppenspiel gegen Inter Mailand.
Den Sieg gegen den Serie-A-Vertreter traut Oliver Kahn dem Bundesligisten offenbar zumindest zu, denn: "Borussia Dortmund hat schon oft gezeigt, wozu sie in der Lage sind." Seine Qualitäten kann der BVB am Samstag prompt erneut unter Beweis stellen, wenn es gegen Union Berlin geht.
Gegen die Köpenicker müsste der Favorit allerdings deutlich energischer auftreten als zuletzt gegen Tottenham. "Wenn man nur 36 Prozent der Zweikämpfe gewinnt, wird es sowohl in der Champions League als auch jetzt bei Union schwierig", stellte BVB-Coach Niko Kovac vor der Partie in Berlin unmissverständlich klar.








































