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·12. März 2026
Zoff geht weiter: Barca-Boss schießt gegen Xavi zurück

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·12. März 2026

Der Streit zwischen Xavi Hernandez und Joan Laporta geht in die nächste Runde und wird immer persönlicher. Nachdem der frühere Trainer des FC Barcelona seinem ehemaligen Arbeitgeber öffentlich schlechten Stil rund um seine Entlassung vorgeworfen hatte, reagierte Laporta nun mit deutlichen Worten.
Bei einer Debatte mit seinem Herausforderer Victor Font vor der anstehenden Präsidentschaftswahl verteidigte der amtierende Barca-Boss seine Entscheidung aus dem Jahr 2024. „Ich verstehe, dass er verletzt ist, denn mit denselben Spielern, mit denen er verloren hat, gewinnt Flick“, sagte Laporta und spielte damit auf den aktuellen Trainer Hansi Flick an. Für Laporta ist der sportliche Aufschwung unter Flick ein klares Zeichen dafür, dass der Trainerwechsel richtig gewesen sei.
Zugleich zeigte sich Laporta überrascht von den öffentlichen Angriffen seines früheren Trainers. Xavis Aussagen hätten ihn „überrascht und verletzt“, erklärte der Präsident. Gleichzeitig unterstellte er der Klublegende, sich im aktuellen Wahlkampf instrumentalisieren zu lassen. Xavi unterstützt öffentlich Laportas Herausforderer Font, was den ohnehin angespannten Konflikt zusätzlich verschärft.
Auslöser des neuen Streits war ein Interview, in dem Xavi schwere Vorwürfe gegen die Vereinsführung erhoben hatte. Demnach habe der Klub bereits während seiner Amtszeit im Hintergrund mit Flick über eine mögliche Nachfolge gesprochen. Außerdem sei eine mediale Kampagne gegen ihn gestartet worden. Laut Xavi habe sich Flick später sogar persönlich bei ihm für die Situation entschuldigt.

(Foto: Getty Images)
Auch in der Frage um eine mögliche Rückkehr von Lionel Messi legte Xavi nach und warf Laporta vor, eine Reunion mit dem Weltstar verhindert zu haben. Zudem kritisierte er Laportas engen Vertrauten Alejandro Echevarria, den er als „Schattenpräsidenten“ bezeichnete, der im Hintergrund großen Einfluss ausübe.
Laporta wies diese Darstellung entschieden zurück. Echevarria sei lediglich eine Vertrauensperson, die eng mit Sportdirektor Deco zusammenarbeite. Dass ein Präsident sich mit Beratern austausche, sei völlig normal. Der Konflikt zeigt aber, wie angespannt die Lage beim FC Barcelona kurz vor der Präsidentschaftswahl ist.









































