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·27. Juli 2026
Zoff nach WM Finale: Dani Olmo bezichtigt Co-Trainer Ayala der Lüge

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Dani Olmo weist die Entschuldigung von Roberto Ayala nach dem WM-Finale entschieden zurück. Der spanische Weltmeister wirft dem argentinischen Co-Trainer vor, den körperlichen Angriff mit einer angeblichen Provokation zu rechtfertigen.

Dani Olmo behauptet im spanischen Trikot mit der Nummer 10 den Ball im Zweikampf mit Zaid Ismail vom Irak während des Länderspiels zwischen Spanien und dem Irak im Estadio Riazor in La Coruña am 4. Juni 2026. Florencia Tan Jun / Getty Images
Die Szene ereignete sich nach dem Endspiel in East Rutherford, als Fernsehbilder zeigten, wie Ayala den früheren Leipziger körperlich anging. Der ehemalige argentinische Nationalspieler entschuldigte sich anschließend und behauptete, auf eine Äußerung Olmos reagiert zu haben.
Diese Erklärung überzeugt den Spanier nicht. Im Gespräch mit der Zeitung Diari de Terrassa sagte Olmo: „Wer sich zwar entschuldigt, aber einen Schlag damit rechtfertigt, dass dieser eine Reaktion auf eine Bemerkung gewesen sei, der meint es sicher nicht ernst – denn er lügt.“ Er fügte hinzu: „Ich habe nichts zu ihm gesagt, also muss er sich auch nicht entschuldigen. Was uns wirklich ausmacht, ist nicht der Fehler, sondern der Mut, ihn mit Demut, Ehrlichkeit und Würde einzugestehen.“
Ayala hatte den Vorfall zuvor heruntergespielt und erklärt, es habe sich eher um einen Schubser als um einen Schlag gehandelt. Zugleich betonte er, man solle „einen Schlussstrich ziehen“. Sollte er Olmo erneut begegnen, wolle er sich allerdings persönlich bei ihm entschuldigen.
Für den spanischen Nationalspieler geht es bei der Aufarbeitung nicht nur um den konkreten Tumult. „Wenn meine Kinder, meine Familie und all die Fans das Spiel verfolgen, möchte ich, dass sie stolz darauf sind, wie wir uns geschlagen haben, wie wir gewonnen haben und vor allem auf unser Verhalten“, sagte Olmo.
Die Fußballer trügen wegen der Bedeutung ihres Sports eine besondere Verantwortung, führte der Weltmeister aus: „Denn aufgrund der Bedeutung des Fußballs sind wir Spieler ein Vorbild für Kinder und die nachfolgenden Generationen – und das bringt eine enorme Verantwortung mit sich.“
Argentinien hatte das WM-Finale gegen Spanien mit 0:1 nach Verlängerung verloren und war nach der Niederlage weltweit für sein Auftreten kritisiert worden. Besonders Leandro Paredes fiel während der Auseinandersetzungen auf, als er mehrere gegnerische Spieler und Betreuer anging.


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