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·6. Februar 2026

Zoff um Ronaldo: Saudi-Liga mit klarer Ansage

Artikelbild:Zoff um Ronaldo: Saudi-Liga mit klarer Ansage

Der Ärger um Superstar Cristiano Ronaldo geht weiter. Jetzt hat sich auch die Saudi Pro League zu dem Thema geäußert.

Beim 1:0-Sieg seines Klubs Al-Nassr gegen Al-Riyadh fehlte der Portugiese zuletzt, Berichte über einen Streik machten schnell die Runde. Der 41-Jährige soll verärgert darüber sein, dass der Public Investment Fund, der in Saudi-Arabien für die Finanzen der großen Vereine verantwortlich ist, im Winter vor allem in Al-Hilal investiert hat. Der Konkurrent im Titelrennen verpflichtete unter anderem Karim Benzema von Al-Ittihad und gab über 70 Millionen Euro für Neuzugänge aus. Al-Nassr nahm dagegen mit Haydeer Abdulkareem und Al-Hilal-Reservist Abdullah Al-Hamdan nur zwei unbekannte Spieler unter Vertrag.


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Nun hat sich die Saudi Pro League selbst zu Wort gemeldet. „Cristiano hat sich seit seiner Ankunft voll und ganz für Al-Nassr engagiert und eine wichtige Rolle für das Wachstum und die Ambitionen des Vereins gespielt. Aber kein Einzelner – egal wie bedeutend er auch sein mag – trifft Entscheidungen, die über seinen eigenen Verein hinausgehen“, zitiert die BBC einen Sprecher der Liga.

Liga wehrt sich gegen Ronaldo-Vorwürfe: „Ausgaben und Strategien liegen bei den Vereinen“

Weiter heißt es: „Die Vereine haben ihre eigenen Vorstände, ihre eigenen Führungskräfte und ihre eigene Fußballleitung. Entscheidungen über Neuverpflichtungen, Ausgaben und Strategien liegen bei diesen Vereinen, innerhalb eines finanziellen Rahmens, der Nachhaltigkeit und Wettbewerbsausgleich gewährleisten soll.“ Der Public Investment Fund hält Anteile an den Klubs, um eine finanzielle Ausgeglichenheit zu wahren, die Klubs handeln jedoch unabhängig, betonte der Sprecher.

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Foto: Getty Images

Ronaldo spielt seit 2023 für Al-Nassr, wartet trotz 111 Toren in 127 Spielen aber noch auf seinen ersten großen Titel in der Wüste. Derzeit liegt der Portugiese mit seinem Team auf dem zweiten Tabellenplatz, knapp hinter Al-Hilal. Im Sommer wurde zudem bereits über eine Rückkehr des Superstars nach Europa oder einen Wechsel in die Major League Soccer spekuliert. Laut der portugiesischen Zeitung Record ist ein Abschied weiterhin realistisch.

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