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·22. September 2026
Zoff vor laufenden Kameras: Gladbach bekommt seine Probleme nicht verborgen

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·22. September 2026

Bild: Christof Koepsel/Getty Images
Bei Gladbach werden Unstimmigkeiten zunehmend vor laufenden Kameras sichtbar. Der Streit zwischen Machino und Diks ist nicht der erste Vorfall.
Borussia Mönchengladbach sorgt derzeit nicht nur mit seinen Ergebnissen für Unruhe. Während der 3:4-Niederlage gegen den FSV Mainz 05 diskutierten Shuto Machino und Kevin Diks auf dem Rasen darüber, wer einen Elfmeter ausführen darf. Obwohl Diks als Schütze vorgesehen gewesen sein soll, gab Machino den Ball nicht mehr her und verwandelte anschließend.
Wie GladbachLIVE berichtet, war es bereits Machinos zweite Auseinandersetzung dieser Art. Schon während der Vorbereitung soll er in einem Testspiel mit Joe Scally um einen Strafstoß gestritten haben. Sportchef Rouven Schröder bezeichnete den jüngsten Vorfall zwar als „kleineres Problem“, die Rollenverteilung scheint innerhalb der Mannschaft dennoch nicht eindeutig geklärt zu sein.
Auch abseits des Platzes wurden Gladbachs Probleme zuletzt offen angesprochen. Tim Kleindienst bezeichnete die Spielweise seiner Mannschaft als „Kindergarten-Fußball“ und forderte seine Kollegen später dazu auf, gegebenenfalls „weniger TikTok“ zu schauen. Der Kapitän wählte damit mehrfach den Weg über öffentliche Interviews.
Ein tiefer Riss innerhalb der Mannschaft lässt sich aus diesen Vorfällen noch nicht gänzlich ableiten. Auffällig ist jedoch, dass Unstimmigkeiten bei der Borussia derzeit wiederholt vor laufenden Kameras sichtbar werden, statt sie intern zu behandeln.















