Zu viel Gehalt, zu wenig Leistung? Scharfe Kritik an Bayern-Star Musiala | OneFootball

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·2. März 2026

Zu viel Gehalt, zu wenig Leistung? Scharfe Kritik an Bayern-Star Musiala

Artikelbild:Zu viel Gehalt, zu wenig Leistung? Scharfe Kritik an Bayern-Star Musiala

Der FC Bayern marschiert in der Bundesliga weiter souverän vorneweg. Mit dem 3:2-Erfolg im Klassiker gegen Borussia Dortmund bauten die Münchner ihren Vorsprung auf elf Punkte aus. Sportlich läuft vieles nach Plan – doch eine Personalie sorgt weiterhin für Diskussionen: Jamal Musiala.

Der 23-Jährige ist nach seinem Wadenbeinbruch im Januar zwar zurück im Kader, wirkt jedoch bisher nicht in Topform. Auch beim Sieg gegen den BVB blieb Musiala blass. Er kam in der 68. Minute ins Spiel, konnte dem Offensivspiel aber kaum neue Impulse verleihen.


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TV-Experte Dietmar Hamann fand bei Sky90 deutliche Worte. „Ich glaube, dass Jamal Musiala sehr viel fehlt. Es ist im Moment ein Versuch, ihn zu integrieren“, erklärte der frühere Bayern-Profi. Die lange Verletzungspause dürfe man nicht vergessen – dennoch stellte Hamann die Frage nach dem aktuellen Stellenwert.

Hoher Vertrag, hohe Erwartungen

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Foto: IMAGO

Besonders kritisch sieht Hamann die Diskrepanz zwischen Musialas Gehalt und seiner derzeitigen Leistung. „Es wurde ihm ein Vertrag gegeben, der ihn gleichsetzt oder besser setzt als den englischen Nationalmannschaftskapitän“, spielte er auf Harry Kane an. Wer beim FC Bayern zu den Topverdienern gehöre, müsse sich auch an diesem Maßstab messen lassen.

„Wenn du der bestbezahlte Spieler bist, dann bist du irgendwo auch der wichtigste. Dann hast du zwei, drei Spiele Zeit, um wieder in den Rhythmus zu kommen“, so Hamann. Ein längerer Schonzeitraum sei bei diesem Status kaum möglich.

Den Vergleich, den der 52-Jährige anschließend zog, sorgte für zusätzliche Aufmerksamkeit: „Er ist der Michael Jordan von Bayern München. So wird er bezahlt. Ich frage mich, wann er der Mannschaft wieder helfen wird oder helfen will.“

Karl vor Musiala?

Noch brisanter wurde es mit Blick auf die Einsatzentscheidung im Klassiker. Während Musiala Spielzeit erhielt, blieb Mega-Talent Lennart Karl 90 Minuten auf der Bank. Für Hamann nicht nachvollziehbar: „Eigentlich muss Karl kommen vor Musiala, weil er von der Leistung her auf einem anderen Level ist.“

Gleichzeitig zeigte er Verständnis für Trainer Vincent Kompany. Der müsse die Situation moderieren – sportlich wie emotional. Ein Star wie Musiala könne nicht einfach dauerhaft außen vorbleiben, zumal er langfristig als Gesicht der Mannschaft eingeplant sei.

Fest steht: Musiala wird Zeit brauchen, um wieder sein volles Niveau zu erreichen. Doch beim FC Bayern, wo Anspruch und Erwartungshaltung permanent auf Maximum stehen, ist Geduld ein knappes Gut.

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