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·19. Juli 2026
"Zu weich": Klinsmann kritisiert DFB-Stars nach WM-Debakel

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·19. Juli 2026

Jürgen Klinsmann hat nach dem deutschen WM-Aus deutliche Worte gefunden. Der Weltmeister von 1990 vermisst bei der Nationalmannschaft das, was Argentinien in den USA vorgemacht hat.
Nach dem Ausscheiden im Sechzehntelfinale gegen Paraguay reißt die Debatte um den Zustand des deutschen Fußballs nicht ab. Jürgen Klinsmann (61) hat sich nun ebenfalls gemeldet und die Nationalmannschaft für ihr Auftreten scharf kritisiert.
Im Interview mit Sky Sport ging Klinsmann auf die Frage ein, ob die DFB-Elf zu weich gewesen sei. "In gewissem Sinne, ja! Sie waren zu weich, sie waren nicht fähig, zu leiden oder auch mal die Ellbogen auszufahren und sich Respekt zu verschaffen." Die Physis sei im Weltfußball nach wie vor ein zentrales Thema.
Der ehemalige Bundestrainer verwies auf den Titelverteidiger als Gegenmodell. Argentinien habe der Welt gezeigt: "Vielleicht sind wir nicht die beste Mannschaft, aber wir sind bereit, bis an die Grenzen und darüber hinaus zu gehen und Spiele in den letzten Minuten zu entscheiden."
Genau diese Fähigkeit sei Deutschland abhandengekommen. "Das konnten wir eigentlich bis vor 20, 30, 40 Jahren noch als Deutschland. Wir haben immer in den letzten Minuten irgendwie einen Weg gefunden, ein Tor zu machen", so Klinsmann. Als Paradebeispiel dafür, den Gegner mürbe zu spielen, nannte er Argentinien um Weltmeistertrainer Lionel Scaloni (48).
Klinsmann ist mit seiner Einschätzung nicht alleine . Zuletzt hatten sich unter anderem Philipp Lahm (42), Lothar Matthäus (65) und Thomas Müller (36) zu Wort gemeldet und strukturelle wie sportliche Defizite benannt. Die Aufgabe, den Umbruch zu gestalten, soll ab Jürgen Klopp (59) übernehmen. Die Einigung mit dem DFB gilt als so gut wie sicher.







































