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·24. Februar 2026
Zu wenig Spielzeit: Dieser Bayern-Star bangt um seine WM-Teilnahme

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·24. Februar 2026

Der Traum war klar definiert: Durchstarten beim FC Bayern und im Sommer bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko dabei sein. Doch aktuell ist Tom Bischof von diesem Ziel ein gutes Stück entfernt. Der 20-Jährige erlebt beim Rekordmeister seine erste echte Durststrecke – und das ausgerechnet im entscheidenden WM-Jahr.
Im Sommer 2025 war Bischof ablösefrei vom Ligakonkurrenten TSG Hoffenheim nach München gewechselt. Nach einer starken Saison im Kraichgau und seinem Debüt für die A-Nationalmannschaft in der Nations League gegen Frankreich schien der Weg vorgezeichnet. In der Hinrunde bekam er regelmäßig Spielzeit, stand in der Bundesliga neunmal in der Startelf und überzeugte mit Flexibilität. Sogar als Linksverteidiger half er aus und machte seine Sache solide.
Trainer Vincent Kompany lobte ihn früh: „Er hat die richtige Einstellung, viel Talent, ist am Ball sehr gut, gefährlich aus der Distanz. Das ist seine erste Saison auf richtigem Topniveau. Wir sind sehr froh, dass er bei uns ist.“ Worte, die nach langfristigem Vertrauen klangen.

Foto: IMAGO
In der Rückrunde hat sich das Bild jedoch gewandelt. In den letzten fünf Ligaspielen stand Bischof nicht mehr in der Startelf. Dreimal wurde er nur kurz eingewechselt, zweimal blieb er komplett ohne Einsatz – ebenso im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Leipzig. Sein letzter Startelfeinsatz datiert auf das Champions-League-Spiel in Eindhoven Ende Januar.
Die Gründe sind schnell erklärt. Während in der Hinrunde zahlreiche Ausfälle in der Defensive für Rotation sorgten, ist der Kader inzwischen nahezu komplett fit. Bis auf Alphonso Davies stehen alle Feldspieler zur Verfügung. Gleichzeitig war der Spielplan im Februar weniger eng getaktet, sodass Kompany kaum rotieren musste. Für Bischof bedeutet das: Bank statt Bühne.
Dass der Konkurrenzkampf beim FC Bayern brutal ist, war Bischof bewusst. Mit Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlovic und Leon Goretzka konkurriert er im zentralen Mittelfeld mit drei etablierten Nationalspielern. Im Herbst wurde er deshalb zunächst wieder in die U21 berufen, dort sogar als Kapitän.
Zwischenzeitlich nährte seine Vielseitigkeit dennoch Hoffnungen auf eine erneute Einladung von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Doch die Realität ist eindeutig: Als Ergänzungsspieler ohne regelmäßige Einsatzzeiten sinken die Chancen auf ein WM-Ticket rapide, wie die BILD berichtet.
Für Bischof beginnt nun eine entscheidende Phase. Will er sich für die Weltmeisterschaft empfehlen, braucht er Spielpraxis – und zwar auf höchstem Niveau. Bleibt er weiter nur Joker, dürfte der Traum vom Turnier im Sommer kaum zu realisieren sein.
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