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·17. Mai 2026
Zukunft offen nach Abstieg: Blessin lässt Entscheidung beim FC St. Pauli vorerst ruhen

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·17. Mai 2026

Nach dem besiegelten Abstieg des FC St. Pauli aus der Bundesliga hat Trainer Alexander Blessin seine persönliche Zukunft am Millerntor bewusst ungeklärt gelassen. Direkt nach der 1:3-Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg machte der Coach deutlich, dass nun zunächst die sportliche Talfahrt aufgearbeitet werden soll, bevor über seine Rolle gesprochen wird.
Auf die Frage nach einem möglichen Verbleib wich Blessin aus und stellte klar, dass dies unmittelbar nach dem Abstieg nicht das zentrale Thema sei. Zunächst gehe es darum, die Enttäuschung zu verarbeiten und die Saison mit etwas Abstand zu analysieren. In den kommenden Tagen beabsichtigt er, sich mit Sportchef Andreas Bornemann zusammenzusetzen, um gemeinsam die Lage zu bewerten und die nächsten Schritte zu besprechen.
Blessin hatte den Kiezklub nach dem Aufstieg in die Bundesliga übernommen und in seiner ersten Saison zum Klassenerhalt geführt. In dieser Spielzeit jedoch landete St. Pauli nach einer Serie von Rückschlägen und der Niederlage gegen Wolfsburg auf dem letzten Tabellenplatz und muss nun den Gang zurück in die 2. Liga antreten. Für den Klub ist es ein herber Rückschlag nach zwei Jahren im Oberhaus.
Im Rückblick sieht Blessin die Partie gegen Wolfsburg als Spiegel einer gesamten Spielzeit mit starken Schwankungen. Phasenweise spielte St. Pauli mutig und konkurrenzfähig, doch entscheidende Momente kippten oft gegen den Kiezklub. Das berühmte Momentum fehlte über weite Strecken, was sich letztlich in der Tabelle niederschlug. Der Trainer betonte, dass es zahlreiche Situationen gegeben habe, in denen mehr möglich gewesen wäre, und er im Nachhinein manche Entscheidung wohl anders treffen würde.
Während bei Blessin die Zukunft offen bleibt, ist bei einer Schlüsselfigur bereits Klarheit geschaffen: Torhüter Nikola Vasilj wird den Verein nach fünf Jahren verlassen. Der Keeper hatte auch gegen Wolfsburg noch einmal stark gehalten und war über Jahre ein wichtiger Rückhalt. Für St. Pauli beginnt damit nicht nur sportlich, sondern auch personell eine Phase des Umbruchs, in der die Trainerfrage eine zentrale Rolle spielen wird.







































