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·7. Februar 2026

Zurück in der alten Heimat – und doch einen Schritt weiter

Artikelbild:Zurück in der alten Heimat – und doch einen Schritt weiter

Max Finkgräfe kennt das Rhein-Energie-Stadion so gut wie kein anderer aus unserem Team. Vier Jahre lang lief der 21-Jährige für den 1. FC Köln auf, ehe er im vergangenen Sommer nach Leipzig wechselte. Mehr noch: In Köln schaffte er den Durchbruch im Profifußball.

Entsprechend groß ist für die Vorfreude auf das Duell mit seinem Ex-Verein.


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Ein emotionales Wiedersehen

„Es wird ein besonderes Wochenende. Ich freue mich riesig, alte Mitspieler zu sehen, die Physios, die Betreuer – einfach viele bekannte Gesichter“, sagt Max im Interview mit dem Geissblog.

Die Verbindung mit dem FC ist eng. Schließlich verbrachte der Defensivspieler in Köln sportlich intensive Jahre: Auf den Abstieg in die 2. Liga folgte der sofortige Wiederaufstieg in die Bundesliga, woran er als Shootingstar und Leistungsträger maßgeblichen Anteil hatte.

Ich habe den Durchbruch dort geschafft, hatte meine Bundesliga- und Zweitligaminuten“, blickt er zurück. Beim Effzeh startete der Rheinländer so richtig durch.

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„An dem Plan halte ich fest“

Trotzdem entschied sich der Youngster für den nächsten Schritt und eine Zukunft bei den Roten Bullen. Warum? „Für mich war es der Schritt, der am meisten Sinn gemacht hat. Ich hatte das Gefühl, einen frischen Wind zu brauchen. Leipzig war für mich die beste Möglichkeit zur Entwicklung“, erklärt er.

Dass er dabei mit David Raum unseren Kapitän und einen gestandenen Nationalspieler auf seiner Linksverteidigerposition vor sich hat, sei ihm von Beginn an bewusst gewesen. „Mein Plan war von Anfang an, das erste Jahr zu nutzen, um anzukommen, vom hohen Niveau zu lernen und mich heranzuarbeiten. An diesem Plan halte ich fest“, so Max.

Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass er in dieser Saison bislang erst 45 Minuten auf dem Platz stand. „Ich arbeite im Hintergrund hart, versuche, immer bereit zu sein. Wenn ich gebraucht werde, will ich zu 100 Prozent da sein“, betont er. 

Das könnte bereits im kommenden Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg der Fall sein. David Raum steht bei vier Gelben Karten. Bei der nächsten müsste er ein Spiel pausieren und Max stünde vor seinem Startelfdebüt.

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David Raum als Vorbild

Unterstützung erhält er ausgerechnet von Raum selbst, der für ihn eine Art Mentor ist. „Wenn es mal nicht läuft oder ich einen schlechten Tag habe, baut er mich auf. Er ist ein super Typ und jemand, von dem man extrem viel lernen kann“, beschreibt Max das Verhältnis der beiden.

Vor allem dessen Mentalität, Präsenz und präziser linker Fuß beeindrucken ihn. „Das sind Qualitäten, die herausragen“, schwärmt er. „Und klar: Als Kapitän ist er natürlich gesetzt.“

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Rückkehr mit Happy End?

Wenn Max am Sonntag am Rhein-Energie-Stadion ankommt, dürfte sich die Rückkehr wie eine emotionale Reise in die Vergangenheit anfühlen. Ob er dabei weitere Einsatzminuten sammeln darf, entscheidet Trainer Ole Werner. Unsere Nummer 35 wäre auf jeden Fall bereit.

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