Borussia Dortmund
·18. April 2026
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·18. April 2026
PersonalienKarim Adeyemi (muskuläre Probleme), Emre Can (Kreuzbandriss) und Felix Nmecha (Bänderriss im Knie) standen nicht zur Verfügung. Im Vergleich zum vorangegangenen Spiel gegen Leverkusen (0:1) lief eine auf drei Positionen veränderte BVB-Elf auf: Niklas Süle, Carney Chukwuemeka und Maximilian Beier ersetzten Ramy Bensebaini, Julian Brandt und Serhou Guirassy. Filippo Mane stand nach seiner Verletzung erstmals seit Anfang Februar wieder im Kader.
SpielverlaufHoffenheim fand gut rein in die Partie. Süle klärte nach 15 Sekunden Asllanis Ball im Fünfer für den bereits überspielten Gregor Kobel. Fünf Minuten später kam Lemperle nach einer Flanke vom linken Flügel fast unbedrängt halbrechts im Strafraum zum Schuss: Sein Volley-Aufsetzer landete an der Querlatte. Die TSG versuchte es in wilden Anfangsminuten mit Vertikalpässen auf die Flügel.
Nach rund einer Viertelstunde bekam der BVB das Spiel in den Griff, verbuchte durch Daniel Svenssons Kopfball aus fünf Metern (leider deutlich drüber) die erste Torchance (13.) und holte sich Prozent für Prozent bei den Spielanteilen zurück, die nach 24 Minuten erstmals ausgeglichen waren. Eine Balleroberung von Julian Ryerson gegen Touré tief in der eigenen Hälfte leitete einen starken Konter ein, bei dem Beier kurz vor dem Fünfer Fabio Silvas Hereingabe haarscharf verpasste (25.).
Kobel parierte im Gegenzug gegen Kramaric (26.) und hatte den Hoffenheimer Torjäger kurz vor der Pause im Elfmeter-Duell gegen sich. Was war passiert? Süle war bei einem Hoffenheimer Angriff ohne Gegnerkontakt auf Höhe der 16-Meter-Linie im Rasen hängengeblieben, hatte sich das Knie verdreht und war mit Schmerzen zu Boden gegangen. Kramarics Schuss aus dem Rückraum traf Süles Arm, und Schiedsrichter Siebert entschied nach Ansicht der Bilder auf Elfmeter. Während Süle unter Schmerzen den Platz verließ (Bensebaini kam für ihn), verwandelte Kramaric zum 1:0 (42.). Die Halbzeitführung für Hoffenheim war verdient – wie sie zustande gekommen war: höchst ärgerlich.
Borussia kam druckvoll aus der Kabine, machte deutlich mehr richtig als im ersten Durchgang, nicht aber im letzten Drittel, so dass Chancen zunächst noch ausblieben. Hoffenheim wechselte zweimal defensiv (Prass und Prömel für Touré und den angeschlagenen Burger), und beim BVB kam Guirassy für Silva.
Svensson zögerte bei seinem Schuss aus zwölf Metern zu lange, so dass sich Kabak in die Flugbahn werfen und die Chance zum 1:1 vereiteln konnte (65.). Kurz darauf machte der Schwede Platz für Brandt (Beier übernahm die linke Bahn), und Samuele Inacio kam für Marcel Sabitzer. Hoffenheim spielte auf Zeit, stand nur noch hinten drin. Den Dortmunder Bemühungen fehlten jedoch weiterhin die Präzision. Also machte es Guirassy nach einem Steilpass von Bensebaini auf eigene Faust. Mit dem Rücken und 20 Meter entfernt vom Tor nahm er den Ball am, drehte sich und erzielte durch die Beine von Kabak das 1:1. Links im langen Eck schlug der Ball ein (87.).
Baumann lenkte Beiers Schuss zur Ecke (90.+1), auf der Gegenseite schlug Prass‘ Flanke an die Hand von Ryerson, und auch der zweite VAR-Einsatz hatte einen Elfmeter zur Folge: Kramaric behielt die Nerven und verwandelte souverän zum 2:1 für die Gastgeber. In der zwölften Minute der Nachspielzeit gab es aber noch eine Ausgleichschance: Freistoß aus 19 Metern, Brandt schoss jedoch einen Meter übers Tor.
AusblickAm Sonntag kommender Woche hat der BVB den Sportclub Freiburg zu Gast. Anstoß im SIGNAL IDUNA PARK ist um 17:30 Uhr.
Fußball-Bundesliga, 30. Spieltag
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