Anfield Index
·24. August 2026
Zwei Liverpool-Stars für desolate Auftritte gegen Newcastle kritisiert

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·24. August 2026

Liverpools Niederlage am ersten Spieltag bei Newcastle warf einige offensichtliche Fragen auf, und die größte Baustelle lag auf beiden Außenbahnen. In einer schwierigen ersten Halbzeit im St James’ Park hatten Milos Kerkez und Jeremie Frimpong große Probleme, wobei Ian Doyle vom Liverpool Echo es klar auf den Punkt brachte: „Sowohl Kerkez als auch Frimpong waren auf der linken beziehungsweise rechten Abwehrseite besonders erschreckend schwach.“
Das ist eine harte Wortwahl, doch sie passte zu dem, was sich abspielte. Newcastle ging früh durch Anthony Elanga in Führung, nachdem Liverpool im Mittelfeld viel zu leicht überspielt worden war, und von da an wirkten die Gäste nie wirklich stabil. Das Problem war nicht nur das Gegentor. Es war das allgemeine Gefühl von Unordnung. Liverpool kam vor der Pause auf neun Abschlüsse, prüfte Lukas Hornicek jedoch kaum. Trotz einiger Ballbesitzphasen wirkte der Angriff unsauber und die Defensive noch wackliger.
Doyle ergänzte: „Beide sind verwarnt, und genau das wird Newcastle im weiteren Spielverlauf sicherlich ausnutzen wollen. Sehen wir in der zweiten Halbzeit vielleicht Tsimikas und Araujo?“ Das fühlte sich wie die naheliegende Frage an. Sobald beide Außenverteidiger Gelb gesehen hatten, wurde jedes Duell riskant und jeder Umschaltmoment von Newcastle gefährlich.
Frimpongs erste Halbzeit brachte das Problem auf den Punkt. Nach vorn kam kaum Durchschlagskraft, seine Hereingaben waren schwach, und er verlor immer wieder den Ball. Kerkez erging es nicht besser. Vor dem Führungstor sah er schlecht aus, hatte Probleme mit Elangas Tempo und ließ auch seine wenigen Vorstöße nach vorn ungenutzt verstreichen. Wenn deine Außenverteidiger für Breite, Tempo in der Rückwärtsbewegung und Kontrolle sorgen sollen, bekam Liverpool von diesen drei Dingen keines.

Foto: IMAGO
Das war nur eine Halbzeit, kein endgültiges Urteil. Aber der Fußball ist gnadenlos, und ein guter Ruf verteidigt keine Räume. Liverpool hatte einst Außenverteidiger, die Spiele diktierten. Hier wurden sie selbst diktiert. Andoni Iraola ist erst seit Kurzem im Amt, also gibt es Kontext, aber eben auch die Realität. Newcastle zielte auf die Schwäche, fand sie schnell und ging immer wieder darauf.
Aus der Perspektive eines besorgten Liverpool-Fans ist das genau die Art von Bericht, bei der einem flau im Magen wird, weil er bestätigt, was das Auge ohnehin schon befürchtet hat. Man kann akzeptieren, dass ein neuer Trainer Zeit braucht, und man kann auch einen schlechten Nachmittag hinnehmen, aber man kann nicht einfach darüber hinwegsehen, wenn beide Außenverteidiger gleichzeitig anfällig wirken. Das ist ein strukturelles Problem und keine kleine Formschwäche.
Die größere Sorge ist, was das über die Balance aussagt. Wenn Frimpong dir offensiv keinen Ertrag bringt und Kerkez hinten festgenagelt wird, dann verliert Liverpool die Breite und wirkt leichter auszukontern. Das hat Folgen für alles andere: für das Mittelfeld, für die Innenverteidiger, für die Stürmer, die auf Zuspiele warten. Plötzlich wirkt die ganze Mannschaft auseinandergezogen.
Iraola wird schnell Lösungen brauchen. Vielleicht liegt es am Personal, vielleicht an den Abständen, vielleicht daran, dass nicht beide Außenverteidiger gleichzeitig so viel leisten sollen. Was auch immer die Antwort ist, sie kann nicht warten. Die Fans werden bei einem Umbruch Geduld haben, aber nicht mit einer Mannschaft, die sich so leicht überspielen lässt. Newcastle roch die Schwäche früh. Bessere Teams werden dasselbe tun, wenn das nicht behoben wird.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































