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·21. August 2026

Zwei Nummern zu groß: Rostock unterliegt Stuttgart mit 0:4

Artikelbild:Zwei Nummern zu groß: Rostock unterliegt Stuttgart mit 0:4

Wie schon in den letzten beiden Pokalduellen gegen den VfB Stuttgart musste sich Hansa Rostock dem Bundesligisten auch am Freitagabend geschlagen geben. Am Ende stand ein deutliches 0:4. 

Neuzugang Pejcinovic trifft doppelt

Mit Prömel und Pejcinovic schickte Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß zwei Neuzugänge auf den Rasen. Bei Hansa Rostock dagegen gab es gleich sieben (!) Wechsel gegenüber dem 3:3 gegen Hoffenheim II: So begannen Gürleyen, Pfanne, Bohnert, Fatkic, Dietze, Michaelis und Dajaku anstelle von Bohnert, Wallner, Dirkner, Schuster, Lennemann, Brzozowski und Krauß.


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Wenig überraschend hatte der Bundesligist von Beginn an mehr Ballbesitz, vor allem Stiller und Prömel sammelten auf der Doppelsechs etliche Kontakte. Über die Flügel wurde dann immer wieder Stürmer Pejcinovic gesucht. Dieser traf gleich mit seiner ersten Aktion. Der Neuzugang wuselte sich irgendwie durch und netzte dann trocken aus 14 Metern ein (18.). Kurz darauf beinahe das 0:2 aus Hansa-Sicht – Undav schickte Führich halblinks raus, der setzte den Heber aber knapp vorbei (20.). Aus dem Nichts dann aber die Top-Chance für die Rostocker. Voglsammer spielte einen überragenden Pass auf Dajaku, der frei durch war, aber den Mitspieler suchte, anstatt selbst abzuschließen (23.).

Es ging munter weiter: Chabot knallte aus der Distanz aus 25 Metern drauf, Keeper Unbehaun lenkte das Spielgerät gerade noch so an den Pfosten (25.). Hansa war nun besser drin, aber die gefälligeren Kombinationen boten die Schwaben. Diese legten noch vor der Pause nach, wieder in Person von Pejcinovic. Der kam im Sechzehner frei zum Abschluss, weil Gürleyen vorher ausgerutscht war (38.). Kurz vor dem Pausenpfiff allerdings hätten die Gastgeber verkürzen müssen. Nach Flanke von Dajaku stand Michaelis blank vor dem Tor, vergab aber kläglich (42.).

Tiago Tomas macht den Deckel drauf

Nach dem Seitenwechsel gehörte die erste Möglichkeit dem Drittligisten. Es dauerte allerdings, weil durch die viele Pyrotechnik im Hansa-Block keine gute Sicht herrschte und der Referee kurz unterbrach. Doch dann: Dajaku prüfte aus der Distanz Keeper Bredlow, der den Versuch aus rund 20 Metern aber zur Seite abklatschen lassen konnte (61.). Danach herrschte viel Leerlauf auf dem Platz, weil die Schwaben zum einen clever verwalteten und Hansa nur noch wenig Kreatives einfallen wollte.

Den Deckel machte dann endgültig Tiago Tomas drauf. Der Angreifer wurde clever von Undav eingesetzt und vollstreckte dann aus spitzem Winkel zum 3:0 (75.). In der Schlussphase gab sich Rostock zwar nicht auf, aber groß gefährlich nach vorne kam der Underdog nicht mehr. Viel mehr sorgte Pejcinovic mit seinem dritten Treffer für den 4:0-Endstand (83.). Ein souveräner Erfolg für stets überlegen Schwaben, die damit in die zweite Runde einziehen. Für Hansa Rostock geht es in der Liga in einer Woche weiter mit dem Gastspiel beim 1. FC Saarbrücken.

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