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·13. April 2026

Zwei torlose Remis helfen nicht: Wie viel Mut macht Münster noch?

Artikelbild:Zwei torlose Remis helfen nicht: Wie viel Mut macht Münster noch?

Preußen Münster taumelt weiter in die 3. Liga. Der Tabellenletzte holte zwar zum zweiten Mal in Folge ein torloses Remis gegen einen direkten Konkurrenten, doch die Erfolgserlebnisse fehlen. Angesichts des Restprogramms brauchen die Adlerträger langsam ein kleines Fußballwunder.

"Erste Halbzeit war nichts"

Neu-Cheftrainer Alois Schwartz hat den SC Preußen Münster defensiv stabilisiert. Auf das 0:0-Unentschieden gegen Holstein Kiel folgte nun wieder ein torloses Remis gegen Greuther Fürth. Die direkten Konkurrenten ließ Münster nicht ziehen, was in der aktuellen Lage des Tabellenletzten durchaus ein positives Signal bedeutet. "Letztendlich haben wir das schon gut gemacht. Fürth hat eine gute Offensive, aber wir haben sie nie ins Laufen kommen lassen", fand Schwartz. Allerdings blieb Münster auch selbst wieder torlos, weshalb auch die Adlerträger nicht vom Fleck kommen. Das erkannte auch der neue Coach.


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"Abgesehen von der Defensive war die erste Halbzeit nichts", urteilte Schwartz hart. Ballgewinne versandeten, das Spielgerät war zu schnell weg. Letztendlich trat Münster nach Geschmack des 59-Jährigen zu hektisch auf. "Das 0:0 zur Pause war okay. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann ein bisschen besser gemacht und die Möglichkeiten waren da, aber es war wie schon gegen Kiel in der zweiten Halbzeit." Viel Aufwand, aber kein Ertrag. So kommt Münster nicht voran.

Aufstiegs-Quartett wartet

"Jetzt hast du zwei Mal die Null hinten, aber auch vorne hat was gefehlt. Dadurch hast du nur zwei Punkte - und das ist in unserer Situation natürlich ein bisschen zu wenig", so Schwartz. Zumal das Restprogramm herausfordernd wird. In fünf Spielen muss Münster noch gegen Schalke, Hannover, Darmstadt und Elversberg ran - allesamt Aufstiegskandidaten. Nur das Lokalduell mit Arminia Bielefeld wird auf Augenhöhe erwartet. "Trotzdem muss ich sagen, das die Einstellung wichtig war. Die Mannschaft hat füreinander gekämpft und mit ein bisschen mehr Ruhe machen wir vielleicht das entscheidende Ding", fasste Schwartz zusammen. Die Ausgangslage, sie bleibt dennoch brenzlig.

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