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·2. September 2026
Zwei Zusagen, zwei Privatjets: Deadline-Day-Wahnsinn um belgischen Flügelflitzer

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Malick Fofana (21) sorgte am letzten Transfertag für eines der kuriosesten Wechsel-Dramen des Sommers. Zwei englische Klubs duellierten sich um den Flügelstürmer. Auch aus Istanbul wurde offenbar noch ein Vorstoß unternommen.
Malick Fofana stand wochenlang auf etlichen Einkaufs-Zetteln. Arsenal beobachtete ihn intensiv, entschied sich am Ende aber gegen einen Vorstoß. Die Roma bekundete ebenso Interesse wie RB Leipzig.
Am Deadline Day machten dann schließlich zwei englische Klubs ernst: Crystal Palace wollte es wissen –Neu-Eagles-Trainer Pierre Sage (47, zuletzt Coach bei Lens) kennt Fofana bestens aus gemeinsamen Zeiten in der Ligue 1.
Dann wurde es absurd. Sunderland machte ebenfalls Tempo im Werben um den Flügelstürmer von Olympique Lyon, hatte sich laut Sky Sports UK am Vormittag mit Lyon geeinigt. Kurz nach 13 Uhr gab Palace Vollgas und sprach mit dem umworbenen Youngster.
Am Nachmittag lag auch zwischen Lyon und Palace eine Einigung vor. Es roch nach einem Wechsel nach London. Fofana saß indes am Flughafen von Lyon und wusste nicht wirklich, was er tun soll – zwei Privatjets warteten, einer mit Ziel Sunderland, einer Richtung London. Lyon war sich mit beiden Premier League-Klubs einig.
Der 21-Jährige änderte seine Meinung Sky zufolge mehrfach. Erst als Sunderland-Eigentümer Kyril Louis-Dreyfus am Abend persönlich nach Lyon reiste, wurde die Sache klar. Um 21:50 Uhr gab Fofana grünes Licht für Sunderland. Der Medizincheck war ohnehin bereits absolviert – beide Klubs hatten Zugriff auf die Ergebnisse.
Die Eckdaten des Deals mit den kuriosen Begleitumständen: Rund 30 Millionen Euro Fixablöse plus sechs Millionen Euro an Boni fließen aus Sunderland nach Frankreich. Damit steigt Fofana zum zweitteuersten Einkauf der Black Cats auf – nur Habib Diarra (kam 2025 für 31,5 Millionen Euro aus Straßburg) war teurer.
Neben den beiden Premier League Klubs versuchte übrigens auch Fenerbahce sein Glück bei Fofana. Wie Fanatik berichtet, hatten die Kanarienvögel großes Interesse am belgischen Nationalspieler.
Beeindruckt hatte Fofana die Verantwortlichen am Bosporus offenbar im direkten Duell in den Champions-League-Playoffs, das die Istanbuler gegen Lyon für sich entschieden. Fenerbahce war aber chancenlos im Transferkampf um den belgischen Dribbler.
Fofana kommt in dieser Saison auf sechs Einsätze für Lyon, in denen ihm bei 336 Spielminuten zwei Treffer gelangen. Sein Vertrag an der Rhône wäre noch bis 2028 gelaufen. Sein Debüt für Sunderland könnte er am Samstag (16:00 Uhr) in der Premier League auswärts bei Brentford feiern.







































