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·23. April 2026

Zweiter Anlauf: HSV und DFB verhandeln mündlich über Otele-Sperre

Artikelbild:Zweiter Anlauf: HSV und DFB verhandeln mündlich über Otele-Sperre

Der HSV gibt im Fall Philip Otele nicht auf. Nachdem der Klub die verhängte Zwei-Spiele-Sperre gegen den Offensivspieler als zu hart bewertet hatte, geht der Streit nun in die nächste Runde.

Wie die Bild berichtet, kommt es am Freitag am DFB-Campus in Frankfurt zu einer mündlichen Verhandlung vor dem Sportgericht. Auslöser ist eine umstrittene Szene im Nordderby gegen Werder Bremen. Otele trat seinem Gegenspieler Cameron Puertas bei einem intensiven Zweikampf auf das Bein. Schiedsrichter Florian Exner schickte den Hamburger nach Ansicht der VAR-Bilder anschließend mit glatt rot vom Platz.


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Auch der DFB wertete die Aktion als „rohes Spiel“ und sprach eine Sperre von zwei Partien aus. Beim HSV betrachtet man die Situation jedoch völlig anders und zweifelt die Bewertung an. Entsprechend erhofft sich der Verein im zweiten Anlauf eine Reduzierung der Strafe. Ein erster Einspruch brachte noch nicht den gewünschten Erfolg.

Artikelbild:Zweiter Anlauf: HSV und DFB verhandeln mündlich über Otele-Sperre

Foto: IMAGO

HSV-Deadline bei Otele enthüllt!

Ob die Argumente der Rothosen fruchten, bleibt offen. Vergleichbare Fälle zeigen jedoch, dass eine Anpassung durchaus möglich ist.  Zuletzt wurde beispielsweise die Sperre von Edin Dzeko nach einem Einspruch des FC Schalke verkürzt. Im anstehenden Spiel gegen die TSG Hoffenheim (Samstag, 18.30 Uhr) wird Otele allerdings definitiv fehlen.

Für den HSV wiegt dieser Ausfall gleich doppelt schwer. Da Jean-Luc Dompé und Alexander Røssing-Lelesiit aktuell nur eingeschränkt zur Verfügung stehen, gehen Trainer Merlin Polzin so langsam die linken Flügelspieler aus. Mit einem Tor und einer Vorlage in bislang neun Einsätzen sind Oteles Zahlen zwar ausbaufähig, sein Einfluss auf das Offensivspiel ist jedoch spürbar.

Die Bild enthüllte zudem ein weiteres Detail über die Zukunft des Nigerianers. Demnach müsse der HSV bis zum 15. Juni entscheiden, ob die fünf Millionen Euro schwere Kaufoption für die Basel-Leihgabe gezogen werden soll. Ein Entschluss darüber dürfte erst nach Saisonende fallen.

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