05-Frauen erkämpfen sich spätes Remis gegen BVB | OneFootball

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1. FSV Mainz 05

·22 July 2026

05-Frauen erkämpfen sich spätes Remis gegen BVB

Article image:05-Frauen erkämpfen sich spätes Remis gegen BVB

Mit viel Geduld zum späten Ausgleich

Mit Wiederbeginn wechselte 05-Cheftrainer dreimal, nach 60 Minuten kamen dann weitere acht frische Kräfte. Und der zweite Durchgang gegen die ebenfalls neuformierten Gegnerinnen sollte dem FSV gehören, der sich ein deutliches Chancenplus erarbeitete und kaum noch etwas zuließ - falls doch mal eine schwarz-gelbe Spielerin im Mainzer Strafraum auftauchte, war die etatmäßige Nummer eins Mamiko Matsumoto zur Stelle. Die erste Gelegenheit, auf 3:3 zu stellen, bot sich bereits in Minute 47 der insgesamt auffälligen Linksverteidigerin Flach, die nach einer abgewehrten Ecke aus spitzem Winkel abzog, jedoch geblockt wurde. Nach einer knappen Stunde dann ein ganz dickes Ding: Yurina Imai flankte von rechts klasse auf Strickler, deren Direktabnahme um Zentimeter am rechten Pfosten vorbeistrich (59.). Sechs Minuten später war es die gerade eingewechselte Emma Junold, die nach präzisem Rückpass Nadine Anstatts aus leichter Rücklage übers Tor zielte (65.).


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Danach drückten die Mainzerinnen immer weiter, zogen phasenweise ein Powerplay auf, fanden aber auch häufig kein Durchkommen gegen die dichtgestaffelte, gut organisierte Defensive des BVB. Und so war es in der Schlussphase eine feine Einzelleistung Martins, die den 05-Frauen Tor Nummer drei bescherte, was unter dem Strich das leistungsgerechte Remis besiegelte. Anstatt hatte sich am gegnerischen Strafraum energisch durchgesetzt, die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm, so dass Martin sich den Ball zurechtlegen und mit links per feinem Schlenzer ins lange Eck vollenden konnte.

Takashi Yamashita sagte nach dem Schlusspfiff: "Es war ein sehr intensives Spiel mit hohem Tempo. Wir haben viel gelernt und können viel mitnehmen. Wir wollen jedes Spiel gewinnen, aber in Testspielen ist das Ergebnis noch zweitrangig. Wichtiger ist, ob wir unsere Inhalte auf dem Platz umsetzen. Natürlich freuen wir uns über den späten Ausgleich, genauso aber über die Leistungssteigerung nach der Pause. Ganz klar hat uns dieses Spiel gezeigt, dass Härte und Körperkontakt dazugehören. Ohne können wir in der Bundesliga nicht überleben. Diese Einstellung müssen wir verinnerlichen. Das ist ein Prozess, keine Frage. Aber wir werden genau daran weiter arbeiten."

FSV - BVB 3:3 (2:3)

FSV: Schön (46. Matsumoto) - Berg (61. Bukowski), Hashitani (61. Voth), Hauck (61. Donner), Flach (61. Kilian) - Imai (61. Matheis), Takizawa (61. Junold), Fetaj, (61. Anstatt), Jackson (61. Kurishima) - Stöhr (46. Martin), Bouziane (46. Strickler)

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