1. FC Heidenheim – Deshalb kündigt Trainer Frank Schmidt Abschied als Trainer an | OneFootball

1. FC Heidenheim – Deshalb kündigt Trainer Frank Schmidt Abschied als Trainer an | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: Fussballnationalmannschaft.net

Fussballnationalmannschaft.net

·24 April 2026

1. FC Heidenheim – Deshalb kündigt Trainer Frank Schmidt Abschied als Trainer an

Article image:1. FC Heidenheim – Deshalb kündigt Trainer Frank Schmidt Abschied als Trainer an

Frank Schmidt hat erstmals offen seinen Abschied vom 1. FC Heidenheim in Aussicht gestellt. Der 52-Jährige sprach davon, dass die kommende Spielzeit wohl seine letzte als Chefcoach am Brenz-Ufer werden könnte. Nach fast zwei Jahrzehnten im Amt ist das eine Zäsur für den Klub.

Frank Schmidt, Cheftrainer des 1. FC Heidenheim 1846, gibt vor dem Bundesliga-Spiel beim SC Freiburg im Europa-Park Stadion in Freiburg im Breisgau ein DAZN-Interview, 19. April 2026. Foto: Daniela Porcelli / Getty Images


OneFootball Videos


Seit September 2007 prägt Schmidt den FCH. Zunächst übernahm er den Posten interimsweise, kurz darauf wurde er fest verpflichtet. Unter seiner Regie stieg Heidenheim aus der Fünftklassigkeit bis in die Bundesliga auf und schaffte sogar den Sprung ins Europapokal-Geschäft, wo in der Saison 2024/25 in den Play-offs der Conference League nach dem Duell mit Kopenhagen Schluss war.

Fast 20 Jahre in Heidenheim

Mit dem 17. September 2023 wurde Schmidt offiziell zum dienstältesten Bundesliga-Trainer, als er die Freiburger Legende Volker Finke ablöste. Seitdem kamen weitere Jahre und zahlreiche Partien hinzu, inzwischen steht er bei 19 Jahren im Amt. Vor dem Kellerduell gegen den FC St. Pauli am Samstag, live ab 15.30 Uhr, machte er nun erstmals öffentlich, dass das Ende näher rückt.

„Ich werde bald in meiner 20. Saison am Stück beim FCH sein, was mein mutmaßlich letztes Jahr als Trainer in Heidenheim ist“, sagte Schmidt dem Hamburger Abendblatt. Sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2027, dann hätte er genau 20 Jahre für den Verein gearbeitet.

Warum die Verlängerung ausblieb

Ob es am Ende tatsächlich bei diesem Abschied bleibt, ist offen. Noch könnte sich die Lage ändern, doch im Umfeld wächst die Wahrscheinlichkeit, dass Schmidt nach der kommenden Saison aufhört. Anders als in früheren Jahren habe er diesmal nicht das Gefühl gehabt, seinen Kontrakt frühzeitig langfristig verlängern zu wollen. „Es wäre nicht fair von mir gewesen, das Angebot anzunehmen und mir persönlich Sicherheit zu verschaffen“, erklärte er.

Sportlich steht Heidenheim vor einem ernsten Einschnitt. Sollte der Klub am Samstag gegen St. Pauli verlieren, wäre der Abstieg in die 2. Liga besiegelt. Für Schmidt ist das kein Anlass für einen sofortigen Rückzug. Weder er noch der Verein denken an einen vorzeitigen Abschied.

„Natürlich habe ich auch mal darüber nachgedacht, aufzuhören. Wenn die sportlichen Ergebnisse fehlen, wäre es komisch, sich nicht selbst zu hinterfragen“, sagte der 52-Jährige. „Wenn die Unterstützung aber vorhanden ist, bin ich keiner, der wegläuft. Weder im Erfolgsfall – was ich hätte tun können, um den nächsten Schritt zu gehen – noch in der aktuellen Situation. Ich habe den Antrieb, kommende Saison in meinem 20. und letzten Vertragsjahr etwas Gutes zu schaffen – was auch immer das dann sein mag.“

View publisher imprint