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·16 April 2026

1. FC Köln: Warme Worte für Joker Luca Waldschmidt

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1. FC Köln: Warme Worte für Joker Luca Waldschmidt

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Hendrik Broschart

16 April, 2026

Luca Waldschmidt hat sich als Joker bei den Geißböcken wieder ins Spiel gebracht. Statt zu hadern, nutzt er jede Einwechslung, um sich als ernsthafte Option für die Startelf zu empfehlen. Das bemerkt auch Trainer René Wagner beim 1. FC Köln: Warme Worte für Joker Luca Waldschmidt.

Luca Waldschmidt hat sein Rollen-Selbstverständnis beim 1. FC Köln unter der Leitung von Neu-Coach Wagner verinnerlicht. Dieser stellte der zweiten Garde um Waldschmidt nun auch wieder mehr Spielzeit in Aussicht – allerdings nur, wenn die Leistung stimmt.

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Luca Waldschmidt blüht unter seinem neuen Chefcoach auf (Bild: Herbert Bucco)

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Auch FC-Chefcoach René Wagner blieb den Fragen der Journalisten zu Said El Mala nicht erspart, die seinen Vorgänger hin und wieder zur Weißglut getrieben hatten. Als man dem 37-Jährigen am Mittwoch auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den FC St. Pauli die obligatorische El-Mala-Frage stellte, lieferte er eine Antwort, die für Augenbrauenzucken sorgte. Denn Wagner nutzte die Gelegenheit überraschenderweise, um Stürmer Luca Waldschmidt zu loben. “Wir haben gewisse Rollen, die verteilt wurden und eingehalten werden müssen. Da müssen alle ihren Beitrag leisten. Ein großes Beispiel ist für mich Luca Waldschmidt. Er reißt sich in jedem Training den Allerwertesten auf, wird gefährlich, wenn er reinkommt, und hat im Training immer positive Energie. Das erwarte ich von den Jungs”.

Waldschmidts wunderbarer Werder-Auftritt

Es sind Worte, die doch sehr an die Rede seines Vorgängers erinnern, die dieser unmittelbar vor dem Rhein-Derby ablieferte. Damals ließ Kwasniok verlauten: „Zu Beginn der Saison musste ich auf diese Dinge hinweisen, jetzt kann ich das eher laufen lassen, weil ich sehr wohl spüre, dass Ron-Robert Zieler, Bülti, Luca, Kainzi und Heinzi wissen: Wir wollen den Verein in dieser Liga halten, auch wenn ich gerade wenig spiele. Das ist denen sehr wohl bewusst“. Nicht schwer zu erkennen – Kwasnioks Botschaft von damals hallt in den Worten Wagners zur Personalie Waldschmidt wider. Anders als bei dem Ex-Coach der Geißböcke scheint Waldschmidt seine Rolle als Ergänzungsspieler aber heute tatsächlich akzeptiert zu haben, denn zuletzt blühte er in dieser Rolle auf.

So kam der Offensivspieler in der 76. Minute des Spiels gegen Werder Bremen für den gelb-rot-gefährdeten Ragnar Ache ins Spiel und hätte sich direkt nach seiner Einwechslung am Sonntag belohnen können. Isak Johannesson nahm den Joker mit, lief von außen nach innen und nahm aus 19 Metern Maß aufs linke obere Eck. Doch in dieser Situation erwischte nur die Querlatte. Tief in der Nachspielzeit war er dann erneut beteiligt. Seine scharfe Hereingabe von rechts auf Johannesson versenkte der Isländer mit tatkräftiger Unterstützung von Werders Torhüter Mio Backhaus unter der Latte im kurzen Eck. Auftritte wie diese gegen die Weserelf führen dazu, dass sich Waldschmidt wieder für die erste Elf in Stellung bringen kann.

Waldschmidt hat seine Rolle unter Wagner verinnerlicht

Hierin besteht vielleicht der entscheidende Unterschied der Aussagen Wagners zu jener Kwasnioks. Denn dem Interimscoach ist es wichtig, seinen Schützlingen das Gefühl zu geben, etwas an ihrer misslichen Ausgangssitation verändern zu können und den Platz auf der Bank hinter sich zu lassen. „Meiner Meinung nach bedeutet Rollenverständnis nicht, dass jemand von Anfang an genau diese eine Rolle ausfüllen kann, sondern dass man an Tag X seine Rolle versteht. In dieser Rolle muss man wachsen, sich weiterentwickeln und versuchen, immer wieder seine Leistung zu bringen, um sie gegebenenfalls zu verändern“, äußerte Wagner in diesem Zusammenhang auf dem Pressegesspräch am Mittwoch.

Enorm wichtig sei laut Wagner auch eine Begegnung auf Augenhöhe zwischen Spieler und Trainer, um die Rollenentwicklung immer auch mit dem Wohlbefinden des Spielers abzustimmen. „Ich habe auch heute mit Luca gesprochen. Dann bekomme ich ein klares Feedback von ihm, ob er die Rolle angenommen hat oder nicht. Bei ihm war es beispielsweise so, dass er die Rolle gut angenommen hat. Meiner Meinung nach muss jeder Spieler versuchen, in seiner Rolle aktuell sein Bestes zu geben. Diese kann sich aber immer verändern. Denn sonst hätten wir quasi immer die gleiche Kaderstruktur und jeder Spieler wäre in seiner Rolle gefangen. Und das ist ja nicht das Ziel“.

Ob Waldschmidt gegen die Kiezkicker als Joker brillieren oder vielleicht sogar von Beginn an spielen darf, wird sich erst am Freitagabend zeigen. Schon jetzt ist klar: Der Offensivmann ist für beides bereit.


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