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·3 March 2026
1. FC Magdeburg: Schork stärkt Sander - Ärger um Hugonet

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Cheftrainer Petrik Sander steht beim 1. FC Magdeburg nicht zur Diskussion. Darauf legte sich Sport-Geschäftsführer Otmar Schork fest, der in der sportlichen Krise weiter auf den erfahrenen Fußballlehrer setzen will. Obwohl die Elbestädter zuletzt wieder auf einen direkten Abstiegsplatz abrutschten.
Zum zweiten Mal in dieser Saison meldet sich FCM-Sportchef Otmar Schork ausführlich zur Trainerposition zu Wort. In einem Statement stellte der 68-Jährige klar, dass Petrik Sander weiter das Vertrauen an der Elbe genießt. "Die Zusammenarbeit mit der Mannschaft funktioniert, was sich auch im Zuge der Hinrunden-Spiele gezeigt hat, als wir zehn Punkte aus den letzten vier Partien geholt haben", erklärte Schork in diesem Zusammenhang. "Diese Phase war kein Zufall, sondern das Ergebnis einer guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit. Gerade jetzt benötigen wir mehr denn je den Zusammenhalt aller, was uns auch in den Spielzeiten 2022/23 und 2023/24 stark gemacht hat."
Seinerzeit habe es eine historische 0:7-Niederlage gegen Karlsruhe gegeben, die eine Jetzt-erst-Recht-Mentalität an der Elbe ausgelöst hatte. Ähnlich wünschte es sich Schork auch jetzt wieder vom Magdeburger Umfeld. Druck ist dennoch da, wie auch der Sportchef betonte: "Nach unserem Sieg bei Greuther Fürth mussten wir zuletzt drei schmerzliche Niederlagen in Folge hinnehmen – gegen Bielefeld, Schalke 04 und den Karlsruher SC. Auch diese Ergebnisse haben uns in die aktuelle tabellarische Situation gebracht, in der wir nun auf den vorletzten Platz abgerutscht sind." In 16 Spielen unter Sander sammelte der FCM insgesamt 20 Punkte, doch besonders der letzte Trend bereitete Sorgen. Weil Magdeburg in sechs Partien schon 18 (!) Gegentore hinnehmen musste.
"Insbesondere die Vielzahl an Gegentoren bereitet uns dabei Sorgen – hier müssen wir den Hebel ansetzen und unsere Inhalte verbessern", forderte Schork. Lösungen werden Sander weiterhin zugetraut. Der Sport-Geschäftsführer blieb optimistisch: "Die Liga ist enorm ausgeglichen, auch zeigt die Tabelle die geringen Punktabstände, wo derzeit acht Mannschaften dicht beieinander liegen, sodass sich durch ein bis zwei Siege die Situation schnell wieder anders gestaltet." Unruhen im Umfeld nahm der 68-Jährige durchaus wahr - und wehrte sich: "Die gesamtsportliche Verantwortung liegt in meinen Händen. Es gehört daher auch in schwierigen Phasen dazu, damit umzugehen."
Besonders die Berichterstattung rund um Jean Hugonet stieß dem Verein zuletzt sauer auf. Spekuliert wurde, dass der 1,7-Millionen-Euro-Mann mit einem Wechsel in eine höhere Spielklasse liebäugelt, denn zum Saisonende läuft der Vertrag des Franzosen aus. Hugonet wäre ablösefrei, weshalb die Gerüchteküche brodelt.
"Mit Nachdruck weisen wir die jüngst verbreiteten Aussagen entschieden zurück. Es ist in keiner Weise akzeptabel, dass unser Spieler durch haltlose und spekulative Behauptungen in Misskredit gebracht wird. Die entsprechenden Aussagen sind spekulativ und entbehren jeder faktischen Grundlage", so Schork. "Der 1. FC Magdeburg distanziert sich ausdrücklich von derartigen Mutmaßungen rund um seinen Spieler Jean Hugonet." Befürchtet wird, dass der Leistungsträger in Missgunst gerät, weil Fans den hunderprozentigen Einsatz angesichts eines nahenden Wechsel infrage stellen könnten. Am Freitagabend (18:30 Uhr) kann der FCM seine Geschlossenheit auf dem Platz beim Spiel gegen die SV Elversberg demonstrieren. Mit Hugonet, sowie mit Cheftrainer Sander.
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