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·24 July 2026

21-jähriger Deutscher heiß begehrt. Bleibt er in der Bundesliga?

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Mit seiner hohen Passgenauigkeit sowohl in der Box-to-Box-Rolle als auch auf der Sechserposition, seinem ausgeprägten Raumgefühl und seiner körperlichen Präsenz sticht Aljoscha Kemlein auf der Taktiktafel hervor. Der 21-jährige Deutsche steht damit im Mittelpunkt eines der heißesten Transferdossiers dieses Sommers.

Der Nachwuchsspieler des Bundesligisten 1. FC Union Berlin ist dank seiner konstanten Leistungen nicht nur bei den Scoutingabteilungen deutscher Klubs weit oben auf den Listen gelandet, sondern auch bei Vereinen aus anderen europäischen Topligen. Der italienische Spitzenklub AS Rom und der französische Ligue-1-Verein LOSC Lille beobachten die Situation des Talents sehr genau. Auch die Bundesligisten Werder Bremen und VfB Stuttgart bleiben im Rennen.


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Unions Kaderplanung und die hohe Ablöseforderung

Der Vorstand und die sportliche Leitung des 1. FC Union Berlin verfolgen bei Aljoscha Kemleins Zukunft und seiner Rolle in der Kaderplanung eine strategische Linie. Der Hauptstadtklub ist mit der Entwicklung des jungen Mittelfeldspielers und seiner taktischen Disziplin auf dem Platz äußerst zufrieden. Das vorrangige Ziel des Vereins besteht darin, Kemlein zu halten und ihn zu einem zentralen Bestandteil des eigenen Mittelfelds zu machen. Aufgrund seines steigenden Marktwerts und des europaweiten Interesses schließt Union einen möglichen Abgang jedoch nicht vollständig aus.

Der Spieler besitzt einen langfristigen Vertrag, wodurch die Verhandlungsposition vollständig aufseiten von Union Berlin liegt. Die Vereinsführung hat interessierten Klubs deutlich gemacht, dass sie ein so wichtiges junges Talent und einen künftigen Eckpfeiler des Kaders keinesfalls günstig ziehen lassen wird. Durchgesickerten Informationen zufolge setzt Union Berlin bereits für die Aufnahme konkreter Verhandlungen eine sehr hohe Ablöseschwelle an. Der Klub erwartet ein Gesamtpaket, das einschließlich möglicher Bonuszahlungen eine deutlich höhere Summe erreicht, und hält die bislang auf dem Markt genannten Beträge für unzureichend. Union tritt als harter Verhandlungspartner auf, um die finanzielle Balance im Sinne des Financial Fair Play zu wahren, ohne dabei Abstriche bei der Qualität des Kaders zu machen.

AS Rom wird konkret, Lille lauert im Hintergrund

AS Rom möchte sein Mittelfeld in der Serie A mit Jugend, Dynamik und technischer Qualität verstärken und gilt im Werben um Kemlein als der Klub, der den bislang konkretesten Schritt vorbereitet. Die Scouting- und Transferverantwortlichen der Italiener sollen nach einer detaillierten Auswertung der Spieldaten und körperlichen Leistungswerte des Spielers einen positiven Bericht erstellt haben. Rom bereitet demnach ein offizielles Angebot in Höhe von rund 15 Millionen Euro vor. Da diese Summe unter den Erwartungen des Berliner Klubs liegt, dürften sich die Verhandlungen jedoch schwierig gestalten.

Auf der anderen Seite beobachtet LOSC Lille, einer der erfolgreichsten europäischen Vereine bei der Entwicklung junger Talente und deren späterem gewinnbringenden Verkauf, die Situation ruhig, aber sehr aufmerksam. Der französische Klub steht in direktem Kontakt mit den Beratern des Spielers und wartet auf die offizielle Reaktion von Union Berlin auf den Vorstoß der Roma. Sollte das Angebot aus Rom abgelehnt werden, könnte Lille demnach mit einem flexiblen Paket einsteigen, das ein höheres Budget sowie eine Weiterverkaufsbeteiligung umfasst.

Bundesliga-Konkurrenz: Werder Bremen und Stuttgart in Alarmbereitschaft

Der Wettbewerb um Kemlein beschränkt sich nicht nur auf Italien und Frankreich. Mit Werder Bremen und dem VfB Stuttgart verfolgen auch zwei etablierte Bundesligisten den Status des jungen Mittelfeldspielers und seine Situation bei Union Berlin weiterhin sehr genau.

Stuttgart sieht in Kemlein ein ideales Profil, um angesichts der hohen Belastung durch die Spiele in der Champions League und der Bundesliga für ausreichend Tiefe im Mittelfeld zu sorgen. Werder Bremen möchte dagegen mit der Aussicht auf einen garantierten Stammplatz einen entscheidenden Vorteil im Rennen erlangen. Dass beide deutschen Klubs die Möglichkeit eines Verbleibs in der Bundesliga offenhalten, könnte den Verlauf des Transfers jederzeit verändern.

Verhandlungsstand und Gehaltsvorstellungen

Der Transferprozess hat derzeit noch nicht die Phase verbindlicher Unterschriften erreicht. Allerdings laufen intensive Sondierungen und strategische Gespräche. Die interessierten Vereine haben bereits Kontakt zur Berateragentur des Spielers aufgenommen, um Informationen über die persönlichen Vertragsbedingungen, die Gehaltsvorstellungen und die gewünschte Vertragslaufzeit einzuholen.

Aljoscha Kemlein soll einem Projekt positiv gegenüberstehen, das ihm eine kontinuierliche sportliche Entwicklung und regelmäßige Einsatzzeiten ermöglicht. Seine jährlichen Gehaltsvorstellungen bewegen sich Berichten zufolge auf einem für europäische Klubs sehr angemessenen Niveau. Entscheidend sind für den Spieler offenbar weniger die finanziellen Bedingungen als vielmehr die taktischen Vorstellungen des Trainers und eine klar definierte Rolle innerhalb der Mannschaft.

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