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·2 July 2026

Abgang nach Lyon offiziell: BVB verkauft Julien Duranville

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Das Kapitel Julien Duranville bei Borussia Dortmund ist endgültig vorbei. Wie die Westfalen bekanntgaben, wurde der 20-Jährige fest abgegeben.

Es ist das Ende einer Beziehung, die niemanden wirklich glücklich gemacht hat: Julien Duranville verlässt Borussia Dortmund und wechselt zu Olympique Lyon. Das machten beide Vereine am Donnerstagabend offiziell. Wie der aufnehmende Klub bestätigte, kassiert der BVB für Duranville, der einst als 16-jähriges Wunderkind verpflichtet wurde, rund fünf Millionen Euro Ablöse fix. Durch mögliche Bonuszahlungen könnte die Gesamtsumme auf 8,5 Millionen Euro steigen. Im Januar 2023 war er für diese Summe vom RSC Anderlecht in die Bundesliga gewechselt. Zudem sicherte sich der BVB eine Weiterverkaufsbeteiligung von maximal 20 Prozent an einen Transfergewinn.


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Der zweimalige belgische Nationalspieler hat bei Olympique Lyon einen Vertrag bis 2031 unterschrieben. Der Tabellenvierte der abgelaufenen Ligue-1-Saison erhielt den Zuschlag für das Offensivtalent, um das mehrere Vereine geworben haben. Unter Trainer Paulo Fonseca will Duranville den Durchbruch schaffen und nannte dafür einige prominente Vorbilder: Er wolle sich von „Malick Fofana oder Rayan Cherki“ inspirieren lassen, wird der 20-Jährige in einer Mitteilung zitiert. Beide Spieler etablierten sich bei OL, wobei Cherki sogar den Sprung in die Premier League und in Frankreichs WM-Kader schaffte.

Duranville war unter Kovac komplett außen vor

Lyon ist dafür bekannt, vermehrt auf entwicklungsfähige Talente zu setzen. Diesen Ruf genießt BVB-Trainer Niko Kovac hingegen nicht. So hatte Duranville unter dem Kroaten einen schweren Stand. In der Hinrunde der vergangenen Saison kam er gar nicht zum Einsatz. Für die Rückrunde wurde der Edeltechniker an den FC Basel ausgeliehen, konnte dort jedoch nie Fuß fassen.

Beim BVB wurde ihm vor allem eine mangelnde Einstellung vorgeworfen, die seine Entwicklung gehemmt haben soll. Zudem wurde Duranville immer wieder von Verletzungen ausgebremst. Daher konnte er in Dortmund nie richtig ankommen. Am Dienstagabend hatte sich der Belgier via "Instagram" bereits von den BVB-Fans verabschiedet.

Mit gerade einmal 20 Jahren kann er sich in Frankreich zumindest noch jung durchsetzen und sein Potenzial entfalten. Dafür sei der Neuzugang auch bereit, sich hinsichtlich seiner Position „in erster Linie nach den Bedürfnissen des Trainers und meiner Mitspieler“ zu richten.

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