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·3 June 2026
Abschied fix: Verl lässt Trainer Strobl nach Wolfsburg ziehen

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Eigentlich waren sich der SC Verl und Trainer Tobias Strobl über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit über die Saison hinaus bereits einig, doch nun verlässt der 38-Jährige die Ostwestfalen und wechselt zu Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg.
"Mich zieht hier nichts weg", hatte Strobl Anfang April betont, als Gerüchte über einen Wechsel zum Karlsruher SC aufgekommen waren. Auch Sportvorstand Zlatko Janjic hatte zuletzt deutlich gemacht: "Wir sind uns klipp und klar einig, dass Tobias noch eine zweite Saison bleibt." Nun jedoch die Kehrtwende: "Tobi hat in seinem Jahr bei uns hervorragende Arbeit geleistet. Er hat unsere Spielidee auf dem Platz sichtbar gemacht, die Mannschaft weiterentwickelt und den Verein sportlich geprägt. Für seinen Einsatz und sein großes Engagement bedanken wir uns ausdrücklich. Wir wünschen ihm für seine persönliche und sportliche Zukunft beim VfL Wolfsburg alles Gute und viel Erfolg", erklärt Janjic.
Da der Vertrag des 38-Jährigen noch lief, dürften sich die Ostwestfalen über eine Ablöse freuen. Diese soll im mittleren sechsstelligen Bereich. Beim VfL folgt Strobl auf Dieter Hecking, der nach dem Abstieg zum neuen Geschäftsführer befördert wurde. Die Wölfe sind die zweite Profistation seiner Trainerlaufbahn – und die mit Abstand größte Aufgabe seiner Karriere. Zum Abschied aus Verl sagt er: "Ich bin dem Sportclub sehr dankbar für das Vertrauen hier mein erstes Cheftraineramt im Profifußball ausüben zu dürfen. Die Zusammenarbeit mit der Mannschaft, dem Staff und allen Mitarbeitenden war außergewöhnlich. Ich werde die gemeinsame Zeit in bester Erinnerung behalten."
Strobl war erst im vergangenen Sommer vom FC Augsburg II als Nachfolger von Alexander Ende an die Poststraße gewechselt und hatte mit den Verlern die beste Saison der Vereinsgeschichte gespielt. Zudem gelang erstmals seit 2019 wieder die Qualifikation für den DFB-Pokal. Insgesamt stand Strobl in 44 Partien an der Seitenlinie – bei einem beachtlichen Punkteschnitt von 1,86. Nach Guerino Capretti, Mitch Kniat und Alexander Ende verlieren die Verler nun schon den vierten Erfolgstrainer seit dem Aufstieg 2020. Wer die Nachfolge antreten wird, ist noch offen.







































