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·11 March 2026

Arbeloa platzt vor Stolz: „Real Madrid ist niemandem unterlegen“

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Álvaro Arbeloa lobt wie immer seine Schützlinge – Foto: Florencia Tan Jun/Getty Images

REAL MADRID: Álvaro Arbeloa über …

… den 3:0-Sieg gegen Manchester City: „Ich glaube, das war das Spiel, in dem wir unsere Idee bisher am besten umsetzen können. Wir haben heute großartig gespielt. Ich habe von Tag eins an gesagt, dass diese Kabine voll mit fantastischen Spielern ist, aber wir sind auch ein fantastisches Team, um ein Manchester City oder ein Elche zu schagen. Das will ich meinen Spielern vermitteln: dass sie als Einheit agieren müssen, als Kollektiv denken, sie müssen wissen, was mit und ohne Ball zutun ist. Sie sind alles Spieler mit einer außergewöhnlichen Qualität, aber sie sind noch viel besser, wenn sie mit derselben Idee auf dem Platz stehen und diese dann umsetzen, so wie sie das heute getan haben.“


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… Federico Valverdes Hattrick: „Ich freue mich sehr für ihn, weil ich wirklich anstrengend gewesen bin. Ich habe schon ab und an darüber nachgedacht, ob er mich nicht vielleicht irgendwann hasst, weil ich ihn ständig zutexte, ihm versuche klarzumachen, wie wichtig er für die Mannschaft ist. Ich denke, er ist der Juanito des 21. Jahrhunderts. Er repräsentiert Real Madrid perfekt, ist ein Leader und wird das für lange Zeit sein. Wenn sich die Fans mit einem identifizieren können, dann ist es Fede Valverde. Seine Leistung erfüllt mich mit Stolz. Er hat es sich so sehr verdient, weil er sich immer aufopfert und weiterkämpft, auch wenn es nicht gut läuft. Er geht immer mit gutem Beispiel voran.“

… Valverdes Aufgabe: „Wir wollten, dass Fede heute aggressiver spielt und sich hinter die Abwehrreihe fallen lässt. Wir wussten, wenn wir Brahim und Arda hinten haben, würden sich für ihn und für Vinícius die Räume öffnen. Er hat dem Team einen großen Dienst erwiesen, hat Trent in der Defensive geholfen. Er hat drei Tore geschossen und ein außergewöhnliches Spiel gemacht. Je nachdem, was das Spiel abverlangt, kann er uns auf verschiedenen Positionen helfen, aber am wichtigsten ist seine Relevanz für die Mannschaft.“

… Vinícius’ verschossenen Elfmeter und die Hierarchie: „Vini ist der Elfmeterschütze und ich bin sehr glücklich darüber, dass das Bernabéu danach applaudiert hat.“

… sein Anteil am Sieg: „Ich würde nicht mal darüber nachdenken, mich mit Pep Guardiola zu vergleichen oder mit dem, was er erreicht und gewonnen hat. Er ist einer unserer großen Gegner und jedes Mal, wenn wir ihn und diesen Gegner besiegen, steigert das die Bedeutung Real Madrids. Wie ich schon gesagt habe, was mich mit großem Stolz erfüllt, ist die Einsatzbereitschaft des Teams, aber vor allem, dass jeder einzelne von Anfang bis Ende an unseren Plan geglaubt und daran festgehalten hat. Wir hatten ein paar Tage mehr Zeit, dieses Spiel vorzubereiten, das war bisher vor fast keinem Spiel der Fall. Zum Glück konnten wir alles, was wir vorbereitet haben, auf dem Platz umsetzen und das ist ein großer Antrieb für die Spieler, zu wissen, dass es sich manchmal auszahlt, an das zu glauben, was man tut.“

… ob es Glaube oder Wunsch war: „Glaube. Klar, wenn du das Team siehst, was Pep da auf den Platz stellt … und wir reden über eines der besten Teams in Europa, alle haben ein enorm hohes Niveau. Dann hatten sie einen guten Lauf, viele Spiele in Folge gewonnen und stets gute Leistung gebracht. Wir im Gegensatz waren nicht so konstant, hatten viele wichtige Ausfälle, es fehlten die Spieler, die in solchen Spielen normalerweise den Unterschied ausmachen. Aber wir sind Real Madrid und Real Madrid ist zu allem fähig, ist niemandem unterlegen. Ich habe gesagt, dass wir ihnen auf Augenhöhe begegnen werden und das haben wir gemacht. Ich glaube an alles, was ich sage und heute hat sich gezeigt, dass ich auch ab und zu mal Recht behalten kann.“

… Ferland Mendys Verfassung und seine Einsatzchancen für das Rückspiel: „Es ist noch ein bisschen früh, aber ich glaube, es wird schwierig. Ich weiß es nicht, wir müssen jetzt Untersuchungen machen. Und da du es ansprichst: Ich möchte Ferland meinen Dank aussprechen. Es war ein Risiko für ihn, nach so langer Zeit zwei Spiele in Folge zu absolvieren, aber er ist ein außergewöhnlicher Junge und in den 90 Minuten in Vigo und den 45 Minuten heute hat er seine fußballerischen Qualitäten bewiesen.“

… Erleichterung: „Nein, aber ich freue mich sehr für die Fans. Sie haben es verdient, einen solchen Abend zu erleben, nach der Saison, die wir bisher spielen. Ich glaube, sie haben es sehr genossen. Ich freue mich auch für meine Spieler, denn es ist nicht einfach. Sie haben sich das verdient, aber es bleiben noch 90 Minuten Kampf in Manchester. Das ist das erste, was ich ihnen gesagt habe: Das Ding ist noch nicht durch. Sie wissen ganz genau, welche Spieler sie vor sich haben, das Ambiente und den Trainer, der dieses Spiel aus 747 Blickwinkeln analysieren wird. Wir haben nur ein Spiel gewonnen. Es war ein großartiger Abend, aber in diesem Verein werden Titel gefeiert, nicht Siege, und schon gar nicht, wenn sie uns noch nichts eingebracht haben, wir sind noch nicht weiter. Wir sind in der Mitte der Playoffs, aber wenn wir uns auch nur ein bisschen entspannen, wird City uns dafür bezahlen lassen. Wir dürfen uns nicht zu sicher fühlen und müssen uns auf einen weiteren harten Kampf in Manchester vorbereiten.“

… das Ziel für das Spiel: „Auch gewinnen. Dafür steht Real Madrid auf dem Platz. Es scheint oft einfach, aber wenn einem Team das Siegen schwerfällt, dann Real Madrid – allein wegen der Extraportion Motivation die der Gegner gegen uns hat. Heute haben wir gezeigt, wozu wir in der Lage sind. Am Samstag werden wir dieselbe Einsatzbereitschaft und denselben Kampfgeist zeigen, versuchen, unsere Idee wieder so umzusetzen.“

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… Thibaut Courtois und seine Vorlage zum 1:0: „Ich stelle nicht gerne Vergleiche an, aber ich weiß nicht, ob ich schonmal so einen Torhüter wie ihn gesehen habe. Natürlich hat der Fußball großartige Torhüter, aber ich weiß nicht. Ich bin mir nicht sicher, ob das, was Thibaut Courtois bei Real Madrid macht, schonmal irgendein anderer geschafft hat. Es ist ein Privileg, ihn im Tor zu haben, für den Gegner ist es fast unmöglich gegen ihn zu treffen.“

… Thiago Pitarchs Einfluss auf das Spiel: „Ich verstehe, dass Zweifel aufkommen können, wenn du einen 18-Jährigen in einem K.o.-Spiel aufstellst, aber ich war mir von Anfang an darüber im Klaren, welche Fähigkeiten und Qualitäten er hat, seine Leistungsbereitschaft und sein Einsatz. Nicht nur weil er Canterano ist, sondern auch durch seine Präsenz, hat er verdiente Standing Ovations bekommen. Ich freue mich sehr für ihn – vor allem auch, weil er Reals Jugend sehr gut vertritt. Wir müssen sie viel mehr schätzen und wenn es nicht von außen ist, dann wenigstens von innen. Hier kommen die besten Spieler der Welt her, aber die Jugendspieler haben auch eine Chance verdient. Es ist sehr wichtig, in der Kabine auch Spieler zu haben, die wissen, wer Real Madrid ist. Canteranos, wie es Dani Carvajal war, der noch heute wichtig für das Team ist.“

… ein möglicher Wendepunkt: „Ich bin kein Hellseher. Neulich habe ich nach dem Spiel gegen Getafe mit ihnen über Dinge gesprochen, an denen wir arbeiten. Ich habe ihnen ein wenig vom Murmeltiertag erzählt, aber niemand wusste, was das ist. Das heißt, ich bin alt. Ich gehöre einer anderen Generation an, sie haben ‚Und täglich grüßt das Murmeltier‘ nicht gesehen, aber ich betone immer wieder: Sie sollen glauben, dass sie sehr gut sind, aber wir müssen ein sehr gutes Team sein und im Kollektiv denken. Natürlich gibt es Eins-gegen-Eins-Duelle, aber es geht darum, ein Team zu sein, und so wie wir neulich in Vigo einen großen Schritt gemacht haben, hoffe ich, dass dies ein Wendepunkt ist. Wir werden es am Samstag gegen einen Gegner sehen, der viel Zeit hatte, sich auf das Spiel vorzubereiten, und wir viel weniger.“

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