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·20 April 2026

Arbeloa vor dem tristen Endspurt: „Eine Revolution ist nicht nötig“

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Álvaro Arbeloa hat mit Real Madrid keine Titelchance mehr – Foto: Alex Grimm/Getty Images

Real Madrid: ÁLVARO ARBELOA über …

… den 33. LaLiga-Spieltag gegen Deportivo Alavés (Dienstag, 21:30 Uhr, im REAL TOTAL-Liveticker und bei DAZN): „Wir müssen gewinnen, ein gutes Spiel machen, vor unseren Fans im Bernabéu mit großer Lust spielen. Wir müssen Lust auf ein großartiges Spiel haben und die drei Punkte holen.“


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… notwendige Veränderungen für große Titelerfolge: „Zwei Spielzeiten ohne etwas zu gewinnen, das ist zuletzt vor mehr als 20 Jahren passiert, glaube ich. Real Madrid ist der Klub, bei dem die Dinge am meisten klappen. Es gibt Spielzeiten und Phasen, in denen die Dinge nicht funktionieren, aber die Mentalität dieses Klubs ist immer, in die Zukunft zu schauen. Bei Real Madrid zählt die Niederlage nicht, aber auch nicht der Erfolg, weil es keine Rechtfertigung dafür gibt, in der Zukunft nicht daran zu denken, wieder neue Ziele und Titel in Angriff zu nehmen. Wir wissen um den Anspruch bei Real Madrid, das müssen wir im Kopf haben. Es verbleiben noch sieben Spiele, die wir alle gewinnen müssen. Wenn die Saison vorbei ist, denken wir an die nächste und all die Dinge, die wir für den Erfolg wieder besser machen müssen.“

… seine offene Zukunft: „Das ist eine Entscheidung, die mir nicht zusteht. Es sind Entscheidungen, die mehr der Kompetenz des Klubs als meiner obliegen. Ich habe jede Woche eine direkte Kommunikation zum Klub und eine großartige Beziehung. Die Antwort auf eure Frage wird immer gleich sein: Mich beschäftigt meine Zukunft absolut nicht, mich kümmern nur die sieben Spiele und im Besonderen die erste Partie davon morgen. Nur das habe ich im Kopf, nur das ist wichtig für Real Madrid. Es sind sieben Spiele, die für uns wichtiger sind, als es den Anschein machen mag. Das müssen wir morgen zeigen.“

… Reals zuletzt seltene Meisterschaften: „Die eine oder andere Erklärung würden wir dafür finden. Wir haben seit ein paar Jahren in LaLiga sicherlich Steigerungspotential. In den vergangenen Monaten haben wir in den schwierigen Spitzenspielen viel besser geliefert als in Spielen gegen schwächere Mannschaften. Wir haben auch Umstände wie gegen Girona erlebt, dass es für Real Madrid einfacher ist, eine Champions League zu gewinnen als eine Liga. Und das sagt viel aus.“

… Führungsspieler im Team: „Wir haben Leader. Es ist klar, dass es eine sehr, sehr junge Mannschaft ist, wenn man sie mit Mannschaften vergleicht, die hier Europapokalsieger wurden, die einen Altersdurchschnitt von 28, 29 Jahren hatten. Jetzt schicken wir normalerweise eine Elf ins Rennen, die 23, 24 Jahre alt ist. Das ist ein sehr junger Kader mit vielen Spielern, denen wir ziemlich früh viel abverlangen wollen. Aber wir haben dennoch viele großartige Leader. Ich kann da viele nennen: Carvajal, Alaba, Militão, Bellingham, Valverde, Vinícius, Mbappé. Es gibt viele Spieler mit viel Erfahrung, die viele Jahre im Klub sind, eine große Persönlichkeit haben. Aber wir haben auch viele junge Spieler, die noch nicht sehr lange im Klub sind. Das ist kein einfacher Klub, wenn es um die Eingewöhnung geht, aber sie arbeiten gut und ich habe großes Vertrauen in alle.“

… seinen Gemütszustand nach dem Champions-League-Aus am vergangenen Mittwoch: „Mir geht es gut. Danke für die Frage. Ich bin ein Mensch mit viel Kraft, Energie, Begeisterung und Ambition. Solange ich den Posten besetze, wird das auch so bleiben. Auf der Straße habe ich den Stolz des Madridismo auf die Mannschaft für ihren Auftritt am Mittwoch in München gespürt. Ich erwarte morgen ein familiäres, geeintes, stolzes Bernabéu, wie die Mannschaft gespielt hat. Das Gefühl, das sie auf den Straßen haben, ist, dass sie uns das Halbfinale oder den Kampf um das Halbfinale geraubt haben. Das konnte ich spüren und macht mich glücklich.“

… Eduardo Camavinga, den Rotsünder von München: „Ihm schmerzt es, wie uns allen. Es war ein gravierender Fehler des Schiedsrichters. Es war klar, dass er nicht wusste, dass er schon eine Karte hatte – und das ist für mich ein sehr gravierender Fehler. Aber selbst ohne eine vorherige Karte ist das eine Aktion, für die man einen Spieler in so einem Spiel konditioniert. Das sind Fehler, die in einem Champions-League-Spiel nicht passieren sollten. Ihm tut es weh, weil er weiß, was Real Madrid ist. Er weiß um die Bedeutung, die er in der Kabine hat. Er ist seit vielen Jahren hier, hat zwei Champions-League-Titel gewonnen, schon eine Weltmeisterschaft und eine Europameisterschaft gespielt. Für mich ist Camavinga ein sehr wichtiger Spieler. In der kurzen Zeit, die ich hier bin, hat er viel und sehr gut gespielt. Er genießt nicht nur mein Vertrauen, sondern auch das des Klubs und die Zuneigung der Fans. Hoffentlich ist er noch viele weitere Jahre bei uns.“

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… mögliche Pfiffe im Stadion: „Das besorgt mich nicht. Ich habe auf der Straße gespürt, dass der Madridismo hinter der Mannschaft steht. Wir müssen morgen ein gutes Spiel machen und zeigen, dass wir gewinnen wollen, uns den Applaus des Bernabéu verdienen. Es zählt nicht mehr, was wir am Mittwoch gut gemacht haben. Wenn wir morgen wollen, dass das Stadion hinter uns steht, müssen wir eine entsprechende Leistung zeigen.“

… Arda Güler: „Mit Güler waren es drei sehr intensive Monate. Wir haben eine tolle Beziehung zueinander entwickelt. Als ich hierher kam, wurde darüber geredet, dass Arda nicht fähig sei, in wichtigen Spielen mit einer höheren Intensität zu spielen. Man schaue sich aber nur die Runden gegen Bayern München und Manchester City an. Ich habe vom ersten Tag an klargemacht: ‚Ob du in welcher Partie auch immer spielst oder nicht, es wird nicht an fehlenden Fähigkeiten liegen.‘ Seitdem ich mit ihm arbeite, habe ich immer das Talent gesehen, das er hat, die Lust, die Aufopferung. Es ist sein Verdienst, weil er auch aus den Fehlern gelernt hat. Aus den Höhen und Tiefen, aus den Dingen, die er gut und nicht so gut gemacht hat. Seine großartige Saison ist ein Lohn. Er zeigt, dass er nicht nur in der Zukunft sehr wichtig sein wird, sondern es auch schon in der Gegenwart ist.“

… Kylian Mbappé, der in München im Nachhinein mit zwei, drei Spielszenen für Verärgerung unter Fans gesorgt hat: „Ich kann über keine Aktion von Mbappé verärgert sein. Er hat eine Runde gespielt, die seiner Größe als Spieler gerecht wird. Er hat in beiden Spielen ein Tor gemacht, war eine ständige Gefahr, hat uns im Umschaltspiel viel geholfen. Defensiv hat er sich sehr aufgeopfert, hat viel gearbeitet. Wir schauen uns die Spiele im Nachhinein mehr als einmal an und ich bin sehr zufrieden mit der Runde, die Kylian Mbappé hingelegt hat. Er war für Bayern München eine ständige Gefahr. Das ist der Kylian Mbappé, den wir immer sehen wollen.“

… seine ständige Übernahme von Verantwortungen und den geringen Egoismus, den er ausstrahlt: „Ich habe zu jeder Zeit das getan, wovon ich glaubte, dass ich es tun muss. Ich habe mich nie über den Klub und meine Spieler gestellt, das ist das Wichtigste. Ich habe immer gesagt, dass ich einen außergewöhnlichen Kader habe. Ich bin sehr, sehr, sehr stolz auf meine Spieler und sehr glücklich, täglich mit ihnen zu arbeiten. Dass wir viel zu verbessern haben, ist uns bewusst. Dem Klub kann ich für die Unterstützung, die Chance und das Vertrauen nur danken. Alles, was ich gesagt habe, kam vom Herzen. Ich bereue das nicht.“

… den Einfluss seines Einstiegs in der ersten Mannschaft mitten in der Saison: „Es ist klar, dass es nicht das gleiche ist, mitten in der Saison zu kommen, dann auch noch mit den Umständen. Es gab viele Verletzte und andere Umstände, die ganz anders sind als dann, wenn man eine Saison von Beginn an mitmacht. Wir haben einen großartigen Kader und das sage ich, weil ich wirklich der Auffassung bin. Ich finde nicht, dass eine Revolution nötig ist, um wieder um Titel zu kämpfen. Es ist klar, dass man besser werden kann. Alle Mannschaften schauen auf den Sommer, um Verbesserungen vorzunehmen. Real Madrid wird das auch tun. Damit werden wir dann wieder um Erfolge kämpfen.“

… seine Beziehung zu den Profis: „Ich habe nicht das Gefühl, dass es so eine kumpelhafte Beziehung ist. Ich glaube, ich habe ein gutes Verhältnis. Ich verstehe Fußball auch nicht anders. Und das bedeutet nicht, dass man nicht anspruchsvoll sein, Druck auf sie machen oder ins Gesicht sagen kann, was sie schlecht machen, was sie korrigieren müssen. Es ist eine Beziehung, die man akzeptieren muss, wenn man Spieler und Trainer ist. Wichtig ist aber, dass wir alle Lust haben, zur Arbeit zu kommen. Selbst in diesen Momenten hat in der Kabine immer eine gute Atmosphäre geherrscht. Für mich ist es wichtig und heißt nicht, dass wir uns nicht Dinge ins Gesicht sagen können. Das lässt uns als Mannschaft reifen. So sollte eine Mannschaft immer funktionieren.“

… seine Meinung zu den vielen Fragen mit Bezug auf seine Situation und die Zukunft der Mannschaft, obwohl noch sieben Spieltage ausstehen: „Die Fragen stellt ihr, nicht ich. Ihr seid frei, das zu fragen, was ihr wollt. Mich kümmern nur die sieben Spiele, vor allem die Partie morgen.“

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