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·12 February 2026
"Arda Güler wird gemobbt": Real Madrid erreichen schwere Vorwürfe – Jürgen Klopp sagt wegen toxischer Kabine ab

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·12 February 2026

Arda Güler hat weiterhin Probleme, sich bei Real Madrid als unumstrittener Stammspieler zu etablieren. Die Blancos erreichen nun schwere Vorwürfe, der Umgang mit dem türkischen Supertalent wird angeprangert. Das war anscheinend auch Jürgen Klopp zu viel.
Vor rund zwei Wochen lief Arda Güler richtig heiß. Aber erst, als er vom Platz genommen wurde. Im Auswärtsspiel der Champions League von Real Madrid gegen Benfica (2:4) wurde der 20-Jährige eine Viertelstunde vor Schluss ausgewechselt.
Als er den Rasen entlang ging, wurde Güler mit folgenden Worten von den TV-Kameras festgehalten: "Warum immer ich?" Im Nachgang wurde darüber berichtet, dass unter anderem Güler von Trainer Alvaro Arbeloa schon die Nase voll habe. In der Türkei wird das Thema mit heißer Nadel weitergestrickt.
"Obwohl Real Madrid ein Mega-Klub ist, wird Arda Güler gemobbt. Er hat sich mir gegenüber nicht beschwert, aber ich wusste, dass das passieren würde. Ich habe ihm gesagt, er solle Geduld haben. Die Schikanen kamen von den Spielern", sagt Serhat Pekmezci, der Güler einst zu Fenerbahçe holte, bei Sports Digitale.
Pekmezci erhebt weiter brisante Vorwürfe: "Es gibt dort eine Gruppe, die Arda nicht akzeptieren kann. Leider handelt es sich dabei um Spieler mit einem sehr großen Ego. Arda ist sehr geduldig und bewusst, aber selbst er begann zu rebellieren und dachte: 'Warum immer ich?'"
Die toxische Atmosphäre in der Real-Umkleidekabine hat laut Pekmezci außerdem dazu geführt, dass Jürgen Klopp den Blancos für ein Trainerengagement absagte. "Klopp hat bereits gesagt, dass einige Spieler gehen mussten, damit er kommen konnte. Das ist auch der Grund, warum Xabi Alonso gegangen ist."
Güler stand in dieser Saison 35-mal bei Real auf dem Platz und steuerte 15 direkte Torbeteiligungen bei. Mit seinen Leistungen konnte er dabei aber nicht immer überzeugen, stand aber immerhin 27-mal in der Madrider Startelf.
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