AXA Women’s Cup Final: 5 Fragen an die Kapitäninnen Coumba Sow und Naomi Mégroz | OneFootball

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·25 March 2025

AXA Women’s Cup Final: 5 Fragen an die Kapitäninnen Coumba Sow und Naomi Mégroz

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AXA Women’s Cup Final: 5 Fragen an die Kapitäninnen Coumba Sow und Naomi Mégroz

Der FC Basel 1893 und der FC Zürich kämpfen am Samstag, 29. März, um 15:00 Uhr im Zürcher Letzigrund im 49. Cupfinal um den Sieg im AXA Women’s Cup. Die Kapitäninnen der beiden Finalisten, Coumba Sow (FC Basel 1893) und Naomi Mégroz (FC Zürich), äussern sich im Doppelinterview zur Ausgangslage vor dem grossen Final.

Mit dem Sieg im AXA Womens’ Cup könnte für dich und dein Team ein Märchen wahr werden. Welchen Film- oder Buchtitel bekäme euer Cup-Märchen, wenn du eure bisherige Cup-Saison anschaust?


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Coumba Sow, FC Basel 1893: «Unser Cup-Märchen könnte ''Die Unbesiegbaren'' heissen, weil wir eine unglaublich spannende Saison erleben. Zu Beginn war es holprig, mit vielen Verletzungen und Rückschlägen. Aber trotz allem sind wir immer mehr als Team zusammengewachsen und haben uns nie unterkriegen lassen. Jede Hürde, die wir gemeistert haben, hat uns stärker gemacht, und das spiegelt sich in unserem aktuellen Erfolg wider.»

Naomi Mégroz, FC Zürich: «Rocky Balboa, weil die Cupspiele jedes Mal aufs Neue ein Kampf sind und es in jeder Runden fertig sein kann. Ich hoffe, dass wir nach 90 oder mehr Minuten den Pokal in die Luft stemmen dürfen.»

Was bedeutet es dir, im EM-Jahr im Cupfinal zu stehen? Fühlt es sich in diesem Jahr noch etwas Spezieller an?

Coumba Sow: «Es fühlt sich definitiv speziell an, im EM-Jahr im Cupfinal zu stehen, weil es eine einmalige Gelegenheit ist, dieses Ziel in einem Jahr zu erreichen, in dem Frauenfussball in der Schweiz mehr Aufmerksamkeit bekommt als je zuvor. Es macht die gesamte Erfahrung noch bedeutungsvoller, weil wir in einem Jahr mit so viel historischer Bedeutung unsere Leistung unter Beweis stellen.»

Naomi Mégroz: «Ich bin stolz, mit meinem Team im Cupfinal zu stehen und das erst noch zuhause im Letzigrund. Es fühlt sich jedes Mal aufs Neue speziell an, in einem Stadion zu spielen, und hoffentlich vor einer schönen Kulisse antreten zu dürfen. Ich hoffe, dass viele Zuschauer im Letzigrund sein werden und wir mit einen spannend Cupfinal gute Werbung für die Heim-EM machen.»

Hast du vor Cup-Spielen ein persönliches Ritual oder einen Ablauf, der immer gleich sein muss?

Coumba Sow: «Ja, ich habe einige Rituale, die ich immer vor jedem Spiel beibehalte. Zum Beispiel telefoniere ich immer mit meinem Papa, was mir hilft, mich zu entspannen und positiv einzustimmen. 3 Stunden vor dem Spiel gibt es bei mir Pasta mit Tomatensauce. Aber natürlich gibt es noch einige Dinge, die ich nicht verraten kann – ein bisschen Geheimnis muss schon bleiben! ;-).»

Naomi Mégroz: «Ich habe kein Ritual.»

In diesem Jahr gibt es zum ersten Mal einen VAR an einem Schweizer Cupfinal im Frauenfussball. Was macht das mit dir als Spielerin? Ist das bei dir irgendwo im Hinterkopf und hat das in gewissen Spielsituationen einen Einfluss auf die Herangehensweise?

Coumba Sow: «Es ist natürlich ein interessantes Gefühl, mit dem VAR im Hinterkopf zu spielen, aber es beeinflusst meine Herangehensweise nicht wirklich. Wir müssen uns weiterhin auf das Spiel konzentrieren und alles geben, ohne uns von den technischen Details ablenken zu lassen. Der VAR sorgt nur dafür, dass wir in strittigen Situationen eine zusätzliche Sicherheit haben.»

Naomi Mégroz: «Ich finde es gut und auch eine Bestätigung für den Frauenfussball in der Schweiz, die zeigt, dass wir in der Entwicklung auf dem richtigen Weg sind. Im Spiel selber hat man den VAR vielleicht weniger im Hinterkopf, da man sich auf das Spiel konzentriert, aber in umstrittenen Situationen weiss man, dass eine Szene genau geprüft werden kann, was hilfreich sein kein.»

Mit welchem Song oder welchen Songs stimmst du dich auf den Final ein?

Coumba Sow: «Ich stimme mich mit dem Song la clé von tiakola oder no role modelz von j.cole ein, weil es in mir positive Energie entfaltet. Es weckt meinen Kampfgeist und versetzt mich in die 'Zone', damit ich mich voll und ganz auf das, was bevorsteht, konzentrieren kann. Alles andere blende ich dabei aus.»

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