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·29 April 2026
Barça-Traumkandidat Alvarez: Colchoneros fordern astronomische Ablöse

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Der FC Barcelona treibt die Verpflichtung von Julián Alvarez (26, Vertrag bis 2030) weiter voran. Doch Atlético Madrid denkt nicht daran, seinen Stürmerstar ziehen zu lassen – und ruft eine astronomische Summe auf.
Robert Lewandowski (37) steht vor dem Abschied aus Katalonien, sein Vertrag läuft im Sommer aus. Die Blaugrana haben längst einen Nachfolger identifiziert: Julián Alvarez von Atlético Madrid.
Wie der englische Journalist Ben Jacobs berichtet, hat Barça-Sportdirektor Deco bereits mehrere Treffen mit dem Umfeld des argentinischen Nationalspielers abgehalten. Fortgeschritten sind die Verhandlungen allerdings noch nicht. Die Katalanen betrachten Alvarez als den Traumkandidaten für die Nach-Lewandowski-Ära – das ist seit Monaten ein offenes Geheimnis.
Alvarez kommt in der laufenden Saison insgesamt auf 46 Einsätze, 19 Tore und neun Vorlagen. Zahlen, die Barça überzeugen. Der 26-Jährige wäre ein Upgrade in Sachen Tempo und Perspektive gegenüber Lewandowski.
Das Problem: Die Colchoneros haben keinerlei Absicht, ihren Stürmer an den direkten Ligakonkurrenten abzugeben. Jacobs zuolge bewertet Atlético den Argentinier höher als die 120 Millionen Euro, die der FC Barcelona 2019 für Antoine Griezmann (35, wechselt im Sommer nach Orlando) auf den Ablöse-Gabentisch legte.
Erst im August 2024 war Alvarez für 75 Millionen Euro von Manchester City nach Madrid gewechselt. Atlético will sich den Abgang fürstlich bezahlen lassen, wenn dieser seinen Wechselwunsch hinterlegen sollte – oder den Angreifer behalten.
Neben den Katalanen streckt auch der FC Arsenal seine Fühler nach Alvarez aus. Die Gunners sollen bereits Anfang des Jahres ihr Interesse hinterlegt haben. Ob die Nord-Londoner ernsthaft in einen Bieterwettstreit einsteigen, ist allerdings offen.
Hinter dem Alvarez-Poker steckt eine klare sportliche Kalkulation. Lewandowski trifft zwar noch regelmäßig – 16 Tore in 40 Einsätzen stehen zu Buche. Doch der Pole ist 37 und soll bei einer Verlängerung einen massiven Gehaltsverzicht akzeptieren. Dass er sich stattdessen für ein Angebot aus Italien, Saudi-Arabien oder den USA entscheidet, gilt als wahrscheinlich.









































