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·4 June 2026
Bayer-Probleme: Wie die Trainersuche Leverkusen blockiert

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·4 June 2026

Das Trainerkarussell dreht sich nach Ablauf der Saison 2025/26 immer weiter, nur bei Bayer Leverkusen herrscht Stillstand. Während in aller Regelmäßigkeit Vereine die Verpflichtung neuer Übungsleiter verkünden, gehen Simon Rolfes & Co. die Wunschkandidaten aus. Die fehlende Sicherheit könnte laut der Sport Bild weitreichendere schlechte Auswirkungen auf die Zukunftsplanung haben.
Ohne Trainerlösung fehlt nämlich vor allem den Spielern die Gewissheit ob ihrer Rollen und ihrer Perspektiven im Bayer-Kader. Akteure, die unter Kasper Hjulmand unzufrieden waren und nach einer durchwachsenen Saison Wechselwünsche hegen, kann kein klarer Plan für Veränderung aufgezeigt werden.
Vor allem aber sinken die Chancen auf hochkarätige Neuzugänge. Spieler, die von mehreren Top-Vereinen umworben werden, müssen nicht zwingend die Geduld aufbringen auf eine Leverkusener Entscheidung zu warten. Das beste Beispiel: Hertha-Supertalent Kennet Eichhorn, den neben Leverkusen auch Dortmund, Leipzig, die Bayern und sogar Manchester City jagen. Um den 16-Jährigen von einem Bayer-Wechsel überzeugen zu können, muss zwingend Klarheit bzgl. der Trainerfrage herrschen, um Eichhorn eine klare Perspektive aufzuzeigen.
Neben dem Schicksal einzelner Akteure geht es zudem auch um die Gesamtstrategie. Jeder Trainer bringt andere taktische Vorlieben mit, für die es unterschiedliche Spielertypen braucht. Beispielhaft müsste in der Defensive je nach Präferenz einer Dreier- oder Viererkette die Anzahl der Innenverteidiger nachjustiert werden. Auch im Sturm wäre bei Umstellung auf ein System mit zwei Spitzen der Kauf eines dritten zentralen Angreifers hinter Patrik Schick und Christian Kofane notwendig.
Das gilt auch in die entgegengesetzte Richtung. Je nach System können Spieler des Bestandskaders abgegeben werden. Bis jetzt steht nur fest, dass Jonas Hofmann den Verein verlassen kann. Der Vertrag des 33-Jährigen wird nicht über den Sommer 2027 hinaus verlängert. Auch Spieler wie Malik Tillmann würden sicherlich bei einem passenden Angebot keine Steine in den Weg gelegt werden.

Foto: Getty Images
Theoretisch heißt die Notlösung Kasper Hjulmand. Allerdings deutet alles darauf hin, dass der Däne keine Rolle in den Planungen für die kommende Saison spielt. In Verhandlungen mit potentiellen Neuverpflichtungen war der 54-Jährige bis zum aktuellen Zeitpunkt überhaupt nicht involviert. Die Alternativen schmelzen allerdings dahin, auf Rolfes lastet in diesen Tagen ein gewaltiger Druck.







































