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·9 March 2026
Bayern-Zukunft von Neuer: Eberl wird deutlich

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·9 March 2026

Die erneute Verletzung von Manuel Neuer sorgt beim FC Bayern für Diskussionen. Sportvorstand Max Eberl hat nun klargestellt, dass sich an den Zukunftsplänen mit dem Torwart dennoch nichts geändert hat.
Manuel Neuer muss beim FC Bayern erneut pausieren. Der 39-Jährige zog sich im ersten Spiel nach seinem Muskelfaserriss gegen Borussia Mönchengladbach wieder eine Verletzung an der linken Wade zu und fällt damit vorerst aus.
Trotzdem sieht der Rekordmeister keinen Anlass, seine Planungen mit dem langjährigen Kapitän zu verändern. Sportvorstand Max Eberl machte vor dem Abflug der Mannschaft zum Champions-League-Spiel bei Atalanta Bergamo deutlich, dass die erneute Verletzung keine Auswirkungen auf die Zukunftsfrage hat.
„Was es mit ihm macht, kann ich nicht beurteilen“, sagte Eberl. „Für uns ändert sich die Situation nicht.“
Wie es mit Neuer über den Sommer hinaus weitergeht, ist weiterhin offen. Sein Vertrag beim FC Bayern läuft am Ende der Saison aus.
Eberl erklärte, dass die Verantwortlichen die Situation gemeinsam mit dem Torwart bewerten wollen: „Wir wissen, in welchem Alter Manu ist. Wir haben immer gesagt, jetzt soll er erst mal 40 Jahre werden Ende März. Und dann werden wir uns in Ruhe hinsetzen und sprechen.“
Der Bayern-Boss betonte dabei auch die sportliche Bedeutung des Torhüters für die Mannschaft: „Dann muss er uns sagen, wie er sich fühlt, wie er drauf ist. Und wir müssen für uns entscheiden, wie es dann weitergeht. Er hat bisher eine herausragende Saison gespielt, er ist ein Toptorwart.“
Klar sei jedoch: „Aber mit der Verletzung ändert sich gar nichts für uns.“ Die endgültige Entscheidung werde man „zusammen fällen mit Manu“.
Während Neuer pausiert, rückt erneut Jonas Urbig ins Bayern-Tor. Der 22-Jährige wird auch im Champions-League-Achtelfinale gegen Atalanta Bergamo zwischen den Pfosten stehen.
Eberl zeigte sich mit der Entwicklung des jungen Keepers sehr zufrieden. „Jonas hat für mich eine Super-Entwicklung genommen.“
Auch mit Blick auf das wichtige Spiel in Bergamo hat der Bayern-Boss keinerlei Zweifel. „Null komma null Sorge“, erklärte er, wenn Urbig im Tor stehe.

Foto: IMAGO
In dieser Saison kommt der Ersatzkeeper bereits auf elf Pflichtspieleinsätze. Auch beim Bundesliga-Klassiker gegen Borussia Dortmund hatte er Neuer vertreten.
Über mögliche Zukunfts- oder Nationalmannschaftsperspektiven wollte Eberl jedoch nicht spekulieren: „Jonas soll jetzt morgen seine Rolle spielen“, sagte er und stellte klar: „Ich bin nicht Sportdirektor der Nationalmannschaft, sondern Sportvorstand des FC Bayern. Ich bin sehr froh, dass Jonas bei uns ist.“
Grundsätzlich gelte aber auch für Urbig: „Wenn er gute Leistung bringt, ist, glaube ich, jeder Spieler ein Kandidat.“









































