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·4 June 2026

Bei Eintracht Frankfurt verschiebt sich die Macht-Achse

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Das Comeback von Adi Hütter hat für Markus Krösche operative Folgen.

Adi Hütter kehrt nach fünf Jahren als Trainer zu Eintracht Frankfurt zurück. Diese Verpflichtung bedeutet auch eine Machtverschiebung innerhalb des Klubs. Bisher galt Sportvorstand Markus Krösche aufgrund seiner herausragenden Leistungen als unumstrittener Boss des Klubs. Andere wichtige Funktionäre hielten sich im Hintergrund zurück. Doch die verkorkste Saison 2025/26 hat für Krösche Einschränkungen zur Folge.


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Krösche arbeitet gerne mit jungen Trainern zusammen

Krösche ist ein Sportchef, der normalerweise mit jungen, unerfahrenen Trainern auf Top-Niveau zusammenarbeitet (u.a. Baumgart, Nagelsmann, Toppmöller, Riera). So fällt es ihm wohl leichter, seine Kader-Vorstellungen durchzusetzen und die Ablösesummen mit Talenten in die Höhe zu treiben. Nun aber kehrt mit Adi Hütter ein erfahrener Champions-League-Trainer zurück, der bereits in Frankfurt gearbeitet hat.

Man kann davon ausgehen, dass Krösche diese Personalie nicht alleine vorangetrieben hat, sondern im Hintergrund Funktionäre wie Vorstandssprecher Axel Hellmann ebenfalls ein Wörtchen mitgesprochen haben. Auffällig ist auch: Krösche-„Ziehsohn“, Sportdirektor Timmo Hardung, soll ebenfalls bei der Eintracht auf dem Prüfstand stehen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Hellmann mischt wieder stärker mit, Krösche wirkt etwas geschwächt, Hardung wird beobachtet und Hütter kommt gestärkt nach Frankfurt zurück. Ob alle mit der neuen Situation umgehen können und wie sich die Konstellation auf die Kaderplanung auswirkt, bleibt am Main spannend zu beobachten.

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