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·15 July 2026

Bei Stürmersuche: Preußen Münster schielt auf "obere Ligen"

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Acht externe Neuzugänge hat der SC Preußen Münster bislang vorgestellt, ein Stürmer war nicht darunter. Die Suche nach einer Verstärkung für den Angriff hält weiter an, denn die Adlerträger schielen dabei auch auf "obere Ligen".

"Solange aber brauchen wir vor allem Geduld"

Mit Oscar Vilhelmsson und Malik Batmaz besteht der Sturm der Preußen derzeit nur aus zwei Spielern – und ist damit etwas dünn besetzt. Daher schauen sich die Verantwortlichen schon seit Längerem nach einem weiteren Angreifer um, wurden bislang aber nicht fündig. "Einen Stürmer, der Bälle behaupten, sich durchsetzen und Tore schießen kann, suchen doch alle", sagt Präsident Christian Pander in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung. "Vielleicht tut sich ja nach der Weltmeisterschaft, wenn der Transfermarkt so richtig ins Rollen gekommen ist, irgendwo eine Tür für uns auf. Durchaus auch in den oberen Ligen. Solange aber brauchen wir vor allem Geduld.“


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Heißt: Die Preußen spekulieren darauf, dass in den nächsten Wochen, wenn die Bundesligisten in die heiße Phase der Vorbereitung gehen, Spieler auf den Markt kommen, die derzeit nicht zu finanzieren wären. Womöglich läuft es dann auf ein Leihgeschäft hinaus. Dabei wird aber in der Tat Geduld gefragt sein, denn bevor sich die Klubs der 3. Liga bedienen können, werden sich zunächst die Zweitligisten mit Spielern aus der Bundesliga eindecken. Und womöglich fällt dann auch jemand aus der 2. Liga hinten ab, der dann ebenfalls für die Preußen interessant sein könnte.

Pander sieht "prima Mischung in der Mannschaft"

Insgesamt zeigt sich Pander mit dem aktuellen Stand der Dinge, auch mit den acht Neuzugängen, "sehr zufrieden", wie er betont. "Weil ich finde, dass wir den großen Umbruch nach unserem Zweitliga-Abstieg genutzt haben, um einen spannenden Kader zusammenzustellen." Es seien überwiegend Spieler geholt worden, "die viel Talent besitzen und für ihren Job und Münster brennen. Gemeinsam mit den verbliebenen Leistungsträgern wie etwa Rico Preißinger, Joshua Mees, Marvin Schulz oder Niko Koulis, um nur einige zu nennen, sorgen sie für eine prima Mischung in der Mannschaft".

Dennoch wird der direkte Wiederaufstieg nicht als Ziel ausgerufen. "Sollten auch unsere Fans vom Wiederaufstieg träumen, ist das erlaubt und ihr gutes Recht. Doch wir im Verein bleiben ganz realistisch und wollen uns – gerade nach diesem umfangreichen Neuanfang – erst einmal in der Liga konsolidieren", macht Pander klar. "Und die Weiterentwicklung unserer vielen jungen Spieler vorantreiben, damit wir im Jahr danach, wenn auch der Stadion-Umbau abgeschlossen ist, bestenfalls wieder oben angreifen können."

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