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·27 March 2026
Bericht: Erste Zukunfts-Entscheidung bei Bayern-Backup Guerreiro gefallen

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·27 March 2026

Seit knapp zehn Jahren spielt Raphael Guerreiro in der deutschen Bundesliga. 2016 schnappte sich Borussia Dortmund die Dienste des 65-fachen portugiesischen Nationalspielers. Zwölf Millionen Euro überwies der BVB damals an den französischen Klub FC Lorient. In Schwarzgelb absolvierte der Linksfuß 224 Pflichtspiele, ehe er im Sommer 2023 seinen Vertrag auslaufen ließ.Der FC Bayern schnappte sich den Allrounder ablösefrei und stattete Guerreiro mit einem Vertrag über drei Jahre aus. Das Arbeitspapier in München verliert entsprechend im Sommer seine Gültigkeit. Bis jetzt ist unklar, wie es mit dem 32-Jährigen weitergeht.
Die Tendenz zeigte zuletzt eher in Richtung Abschied. Guerreiro ist beim FC Bayern zwar ein verlässlicher Backup, der hinten links und im Mittelfeld eingesetzt werden kann. Eine entscheidende Rolle spielt er im Kompany-Team aber nicht. Entsprechend dürften die Bayern, wenn überhaupt, nur an einer kurzfristigen und kostengünstigen weiteren Zusammenarbeit interessiert sein.Als ablösefreier Spieler winkt Guerreiro andernorts womöglich ein lukrativerer Deal. Gerüchte um Interesse aus Italien gibt es schon länger. Unter anderem Juventus Turin soll in vergangenen Transferperioden schon die Fühler ausgestreckt haben.
Seit Beginn des Jahres darf Guerreiro auch offiziell mit anderen Vereinen sprechen und Vereinbarungen ab Sommer treffen. Dennoch ist bis jetzt unklar, welchen Schritt er als nächstes geht. Laut dem italienischen Journalisten Mirko Di Natale, der unter anderem für das Portal TuttoJuve.com berichtet, soll eine Entscheidung mittlerweile feststehen: Guerreiro wird die Bayern definitiv am Saisonende verlassen.
Hinweise, wohin es Guerreiro als nächstes ziehen könnte, liefert Di Natale aber keine konkreten. Lediglich von Interesse aus der Ligue 1, der Serie A und auch aus der Bundesliga ist die Rede.
Dass Guerreiro tatsächlich in der Bundesliga bleibt, darf stark bezweifelt werden. Viele Klubs dürften sich das Gehalt des Routiniers schlicht nicht leisten können. Mit seinen 32 Jahren passt er auch nicht unbedingt zu den Transfer-Strategien in Leipzig, Leverkusen oder Stuttgart.
Heißer dürften die Spuren nach Frankreich und Italien führen. Während aus der Ligue 1 Meister PSG kaum infrage kommt, wirken Angebote von Olympique Marseille oder Olymique Lyon schon realistischer. In Italien würde wohl eine Reihe an Klubs infrage kommen. Allen voran natürlich Juve. Aber auch die Vorstellung von Guerreiro im Milan- oder Roma-Trikot erscheint nicht abwegig.
Bis es keine konkreteren Spuren für mögliche Abnehmer gibt, bleibt das aber reine Spekulation. Als ablösefreier Spieler stehen Guerreiro sicher einige Türen offen.









































