Bericht: Hertha drohen harte Folgen bei Nicht-Aufstieg | OneFootball

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·2 January 2026

Bericht: Hertha drohen harte Folgen bei Nicht-Aufstieg

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Sportlich ist für Hertha BSC weiterhin alles offen. Sechs Punkte Rückstand trennen das Team aktuell von einem direkten Aufstiegsplatz. Auch Präsident Fabian Drescher hatte die Zielrichtung früh in der Saison klar vorgegeben. Angesichts der aktuellen Transferlage könnte der Aufstieg jedoch nicht nur sportlich, sondern auch mit Blick auf den Kader zwingend notwendig werden.

Hinter den Kulissen ist längst klar, dass die aktuelle Mannschaft in dieser Form kaum ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga finanzierbar wäre. Die Gehaltsstruktur ähnelt einem Erstligisten und mehrere Leistungsträger haben Marktwert und Ambitionen, die über das Unterhaus hinausgehen. Verpasst Hertha den Aufstieg, müsste zwangsläufig reagiert werden.


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Besonders brisant ist dabei der mögliche Aderlass im Kader. Von hochveranlagten Talenten wie Kennet Eichhorn bis hin zu etablierten Leistungsträgern wie Fabian Reese gibt es viele Spieler, die im Sommer zu Verkaufskandidaten werden. Nicht aus sportlicher Überzeugung, sondern vor allem aus wirtschaftlicher Notwendigkeit.

Bundesligisten schauen genau hin

Vor allem bei Tjark Ernst und Linus Gechter wird die Situation zunehmend heikel. Beide sind noch bis 2027 an Hertha gebunden, haben sich jedoch längst als feste Größen etabliert. Genau diese Entwicklung sorgt dafür, dass das Interesse anderer Klubs wächst. Laut BILD soll Borussia Mönchengladbach die beiden Spieler genau beobachten.

Für die Hertha ergibt sich daraus ein sensibles Zeitfenster. Ein Verkauf im Sommer könnte noch eine hohe Ablöse einbringen, während ein weiteres Abwarten das Risiko erhöht, später mit deutlich weniger Verhandlungsmacht dazustehen.

Ähnlich gelagert ist die Lage bei Kennet Eichhorn. Der junge Mittelfeldspieler entwickelt sich rasant und könnte sportlich wie wirtschaftlich schnell den Rahmen der 2. Liga sprengen. Spätestens bei einem konkreten Angebot aus der Bundesliga würde es für Hertha und das Talent schwer werden, Nein zu sagen. Auch Marton Dardai wird als Wechselkandidat genannt, sollte der Aufstieg verpasst werden. Bei Resse wäre trotz seiner Verlängerung bis 2030 ein Abschied denkbar, um sein dickes Gehalt einzusparen.

Gelingt der Aufstieg, winken laut Bild bis zu 30 Millionen Euro an TV-Einnahmen und eine sportliche Perspektive, die viele Leistungsträger bei Hertha halten könnte. Scheitert man, droht jedoch der harte Schnitt. Ob unter diesen Voraussetzungen ein erneuter Angriff auf die Aufstiegsplätze realistisch wäre, erscheint zumindest fraglich.

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