Anfield Index
·13 June 2026
Bericht: Liverpool-Star will im Sommer weg, PL-Rivale interessiert

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·13 June 2026

Cody Gakpos Zukunft beim FC Liverpool ist zu einem der spannendsten Themen des Sommer-Transferfensters geworden. Soccer News berichtet, dass der niederländische Stürmer dem Klub seinen Wunsch mitgeteilt hat, Anfield zu verlassen.
Der 27-Jährige kam im Januar 2023 von PSV Eindhoven und war eine wichtige Figur in Liverpools Titelsaison 2024/25. Er erzielte 18 Tore und steuerte sieben Vorlagen bei. Diese Spielzeit schien seinen Wert, seine Vielseitigkeit und seine Reife in einem Kader zu unterstreichen, der eher auf intelligente Bewegungen als auf feste Positionen ausgelegt ist.
Doch im Fußball kann sich vieles schnell ändern. Nach der Unterzeichnung eines neuen Vertrags im September 2025 gingen Gakpos Zahlen zurück. Neun Tore und sechs Vorlagen in 3.596 Minuten und 52 Spielen sind zwar ein ordentlicher Beitrag, aber vielleicht nicht genug für einen Stürmer, von dem erwartet wird, regelmäßig entscheidende Momente zu prägen.
Dem Bericht zufolge zeigt Tottenham Hotspur weiterhin „ernsthaftes Interesse“ an Gakpo, wobei Roberto De Zerbi den Spieler angeblich als Teil seines Neuaufbaus schätzt. Das ergibt aus Sicht der Spurs Sinn. Gakpo kann über links spielen, zentral agieren und körperliche Präsenz mit technischer Sicherheit verbinden.

Foto: IMAGO
Für Liverpool ist die Frage jedoch komplizierter. Die Ankunft von Andoni Iraola könnte Gakpo eine frische taktische Plattform bieten. Ein Trainer, der Pressing, Aggressivität und offensive Vielseitigkeit schätzt, könnte in ihm noch Qualitäten sehen, die in einer schwierigen Saison nicht voll ausgeschöpft wurden.
Wenn der Spieler seine Haltung allerdings tatsächlich klar gemacht hat, muss Liverpool entscheiden, ob Überzeugungsarbeit oder Pragmatismus der bessere Weg ist.
Gakpos Vertrag läuft bis 2030, was Liverpool in eine starke Position bringt. Mit Bayern München wurde er zuvor in Verbindung gebracht, doch deren Wechsel für Ismael Saibari von PSV Eindhoven nimmt sie aus dem Rennen. Auch Newcastle United wurde erwähnt, aber Tottenham scheint der Klub mit dem konkretesten gemeldeten Interesse zu sein.
Genau solche Entscheidungen prägen die Anfangsphase eines neuen Trainers. Bleibt Gakpo, erbt Iraola einen technisch starken Stürmer mit nachgewiesener Premier-League-Klasse. Wird er verkauft, könnte Liverpool in einen Spieler reinvestieren, der besser zu den offensiven Anforderungen des neuen Trainers passt.
So oder so fühlt sich Gakpos Zukunft inzwischen weniger wie Hintergrundrauschen und mehr wie eine echte Sommergeschichte an.
Aus Sicht eines Liverpool-Fans ist das einer dieser Berichte, die eine Mischung aus Frust und Neugier auslösen. Gakpo war für Liverpool nie ein schlechter Spieler. Ganz im Gegenteil. Er hat wichtige Tore erzielt, über die gesamte Angriffsreihe hinweg Intelligenz gezeigt und seinen Beitrag zu einer Mannschaft geleistet, die den Titel gewonnen hat.
Die Frage ist, ob er jemals wirklich unersetzlich wirkte. In seinen besten Momenten wirkt er elegant, abgeklärt und taktisch wertvoll. In seinen ruhigeren Phasen können Spiele aber an ihm vorbeiziehen. Das ist bei Liverpool gefährliches Terrain, besonders unter einem neuen Trainer, der Intensität, Klarheit und eine schärfere Identität verlangen wird.
Wenn Tottenham es ernst meint, sollte Liverpool nicht in Panik geraten. Ein Vertrag bis 2030 bedeutet, dass es keinen Grund gibt, eine zu niedrige Ablöse zu akzeptieren. Alles im Bereich von 60 Mio. Euro müsste ernsthaft geprüft werden, besonders wenn Iraola bereits ein anderes Spielerprofil im Kopf hat.
Fans könnten sich auch fragen, ob dies ein weiterer Fall eines guten Spielers ist, der zur falschen Zeit und im falschen taktischen Zyklus gekommen ist. Gakpo hat Qualität, aber Liverpool braucht jetzt Gewissheit. Wenn sein „klarer Wunsch“ ein Abschied ist, sollte die Antwort des Klubs ebenso klar sein: die richtige Ablöse zahlen oder weiterschauen.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































