EPL Index
·4 August 2026
Bericht: Tottenham plant überraschenden Vorstoß für Chelsea-Star

In partnership with
Yahoo sportsEPL Index
·4 August 2026

Tottenham Hotspur prüft die Möglichkeit, Nicolas Jackson vom FC Chelsea zu verpflichten. Daily Mail berichtet, dass der senegalesische Nationalspieler im Norden Londons aktiv in Betracht gezogen wird. Ein formelles Angebot gibt es zu diesem Zeitpunkt noch nicht, und auch Gespräche zwischen den Klubs haben noch nicht begonnen. Das Interesse ist jedoch real, während Spurs abwägen, wie sie ihre Sturmreihe vor Schließung des Transferfensters am besten umbauen.
Jackson, 25, wird von Chelsea auf 65 Mio. Pfund taxiert – eine Summe, die das Ausmaß eines möglichen Deals sofort verdeutlicht. Tottenham hat in diesem Sommer laut Bericht bereits kräftig investiert, fast 250 Mio. Pfund, wobei Sandro Tonali, Mateus Fernandes, Jan Paul van Hecke, Andy Robertson und Marcos Senesi im Rahmen eines umfassenden Kaderumbaus gekommen sind. Diese Investitionen konzentrierten sich größtenteils auf Abwehr und Mittelfeld, nun richtet sich die Aufmerksamkeit auf den Angriff.
Während der Saisonvorbereitungstour des Klubs in Australien machte Roberto De Zerbi deutlich, dass weitere Geschäfte zu erwarten seien, und sagte, das Transferfenster sei erst zu „60 Prozent“ abgeschlossen. Diese Aussage hat Gewicht, besonders in Verbindung mit der Ungewissheit um Richarlisons Zukunft. Der Brasilianer erzielte zwar den Siegtreffer in der Nachspielzeit beim 2:1-Testspielsieg gegen Chelsea, doch De Zerbi räumte auch ein, dass er „diesen Sommer noch gehen könnte“. Sollte Spurs einen Abgang genehmigen, würde der Bedarf an einem weiteren zentralen Angreifer noch offensichtlicher werden.
Tottenhams Bewunderung für Jackson soll schon vor De Zerbis Ernennung bestanden haben, was darauf hindeutet, dass es sich nicht um einen reaktiven Namen handelt, der spät auf eine Shortlist gesetzt wurde. Der Klub, angeführt von Sportdirektor Johan Lange, scheint in ihm einen Spieler mit etablierter Premier-League-Erfahrung und weiterem Entwicklungspotenzial zu sehen. In den Spielzeiten 2023/24 und 2024/25 erzielte er jeweils eine zweistellige Anzahl an Ligatoren und genießt weiterhin ein „hohes Ansehen innerhalb des Fußballs“.

Foto: IMAGO
Auch seine Situation bei Chelsea erklärt, warum Bewegung möglich sein könnte. Jackson ist „offen dafür, Chelsea für mehr garantierte Spielzeit zu verlassen“, während der Klub aus Westlondon nach der Verpflichtung von Danny Welbeck über eine große Zahl an Offensivspielern verfügt. Neben Jackson und Welbeck konkurrieren bei Chelsea auch Liam Delap, Emmanuel Emegha, Marc Guiu und Joao Pedro um Plätze. Dem Bericht zufolge müssen sie „mindestens zwei verkaufen oder verleihen“, was Jackson zu einem der realistischeren prominenten Abgänge macht.
Die mit Jackson verbundene Summe ist beachtlich. Chelsea „bewertet Jackson mit 65 Mio. Pfund“, und auch Aston Villa wird Interesse nachgesagt. Das sorgt für einen umkämpften Markt, auch wenn Villa eher eine feste Verpflichtung als eine Leihe benötigen würde. Für Tottenham lautet die entscheidende Frage, ob sie Jackson als führende Lösung sehen, die hohe Ausgaben rechtfertigt, oder lediglich als eine von mehreren Optionen, die geprüft werden, während sich der Markt entwickelt.
Transfers zwischen Spurs und Chelsea sind weiterhin selten, was dieser Geschichte eine zusätzliche Ebene verleiht. Doch selten bedeutet nicht unmöglich, und wenn beide Klubs glauben, dass der Wechsel ihren Bedürfnissen entspricht, wird die Vergangenheit weniger zählen als die Zahlen und die Bereitschaft des Spielers. Jackson befindet sich derzeit mit Chelsea in Hongkong nach seinem WM-Einsatz mit Senegal, während Xabi Alonso ihn vor einer endgültigen Entscheidung angeblich genau beobachten möchte.
Aus Tottenham-Sicht ist das ein Fall, der ebenso viele Zweifel wie Möglichkeiten aufwirft. Jackson hat Tempo, Premier-League-Erfahrung und kann Verteidiger verunsichern, aber 65 Mio. Pfund wirken enorm für einen Spieler, über den Chelsea offenbar gesprächsbereit ist. Wenn sie ihn wirklich als zentralen Bestandteil ihrer Pläne sehen würden, wäre diese Geschichte vermutlich gar nicht erst im Umlauf.
Dazu kommt die allgemeinere Frage nach der Passung. Spurs brauchen Verlässlichkeit im letzten Drittel, jemanden mit Ruhe vor dem Tor und der Fähigkeit, den Angriff zu tragen, wenn Spiele enger werden. Jackson hatte starke Phasen, wirkte aber auch unbeständig. Die Fans werden fragen, ob das eine kluge, gezielte Verpflichtung ist oder ein weiteres teures Glücksspiel auf Potenzial. Das ist eine berechtigte Frage.
De Zerbi will ganz offensichtlich mehr Optionen in der Offensive, und der Kommentar, dass das Fenster erst zu „60 Prozent“ abgeschlossen sei, deutet darauf hin, dass noch mehr Bewegung bevorsteht. Aber wenn Tottenham bereit ist, diese Art von Geld auszugeben, werden die Fans Überzeugung statt Kompromisse sehen wollen. Jackson könnte den Kader verbessern, doch es ist schwerer zu sagen, dass er ihn wirklich auf ein neues Niveau hebt. Für einen Klub, der die Lücke zur Spitze schließen will, ist dieser Unterschied entscheidend.
Falls Richarlison geht, wird die Verpflichtung eines Stürmers dringend. Selbst dann dürften viele Spurs-Anhänger das Gefühl haben, dass es auf dem Markt sauberere Lösungen gibt, als Chelsea dabei zu helfen, seinen Kader zu einem Spitzenpreis zu verkleinern. Das Interesse ist nachvollziehbar, aber Überzeugung ist noch einmal etwas ganz anderes.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































